Elf neue Fälle: acht Bewohner und drei Beschäftigte positiv getestet

Immer mehr Infizierte in Oytener Altenheim

Von den 236 Infizierten sind inzwischen 166 (+2 zum Vortag) aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Sechs Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen sind verstorben.
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Von den 236 Infizierten sind inzwischen 166 (+2 zum Vortag) aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Sechs Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen sind verstorben.

Landkreis – Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Verden ist seit Mittwoch erneut gestiegen – alle neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit dem Ausbruch in einer Oytener Pflegeeinrichtung. Insgesamt wurden mittlerweile 236 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um elf Fälle. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um sechs Frauen und fünf Männer aus dem Nordkreis: acht Bewohner und drei Mitarbeitende der Oytener Pflegeeinrichtung.

Das Gesundheitsamt führt derzeit regelmäßige Testungen unter der Bewohner- und Mitarbeiterschaft durch, um den Ausbruch zu kontrollieren und den Virus einzudämmen. Wie es in einer aktuellen Pressemitteilung des Landkreises heißt, waren alle Neuinfizierten zuvor negativ getestet worden.

Insgesamt 33 Bewohner sowie 14 Mitarbeiter des Heims sind mittlerweile positiv getestet worden. „Die neuinfizierten Mitarbeiter wurden umgehend unter häusliche Quarantäne gestellt. Infektionsketten werden derzeit nachverfolgt“, schreibt der Landkreis.

Wie Passanten in Oyten leicht erkennen können, hat sich auf dem Gelände der Pflegeeinrichtung einiges getan. Drei weitere Container wurden im Außenbereich aufgestellt und eingerichtet. Auf Veranlassung des Krisenstabes des Landkreises wurden – um die Einrichtung in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen – Sanitär- und Duschgelegenheiten in den Containern sowie die Möglichkeit zum Pausenaufenthalt für die Heimmitarbeiter geschaffen. Diese Maßnahmen sollen „mit Blick auf die Einhaltung strikter Hygienestandards die räumlich beengte Situation im Heim entzerren“, heißt es in der Pressemitteilung.

Unter Federführung der Abteilung Gebäudewirtschaft des Landkreises begleiteten 20 Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk, zwei Kräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale, drei Feuerwehrkräfte des Gefahrgutzuges sowie zwei Feuerwehrmänner aus Oyten die Maßnahmen. Das THW schloss zudem die Sanitärcontainer an das Wasser- und Abwassernetz an und sorgte für die Stromversorgung.  rei

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