Gertrud Döhle verstärkt das Seniorenbüro / Während der Pandemie dienstags erreichbar

„Ich brauche eine neue Aufgabe“

„Viel Freude“ im neuen Ehrenamt wünschte Bürgermeister Lutz Brockmann (r.) Gertrud Döhle (vorne l.). „Ich gehe gerne mit alten Leuten um“, parierte diese. Wolfgang Paul (l.) und Christine Klasen freuen sich über die neue Mitstreiterin im Seniorenbüro.
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„Viel Freude“ im neuen Ehrenamt wünschte Bürgermeister Lutz Brockmann (r.) Gertrud Döhle (vorne l.). „Ich gehe gerne mit alten Leuten um“, parierte diese. Wolfgang Paul (l.) und Christine Klasen freuen sich über die neue Mitstreiterin im Seniorenbüro.

Verden – Feuertaufe. Am kommenden Dienstag sitzt Gertrud Döhle erstmals alleine im Seniorenbüro der Stadt Verden. Ohne einen ihrer Mitstreiter, Christine Klasen, Wolfgang Paul oder Eberhard Geiler, an ihrer Seite. Aber die 71-Jährige sieht sich gut gerüstet für ihre Aufgabe. „Und sonst weiß ich ja, wen ich anrufen kann“, sagt sie zuversichtlich.

Gertrud Döhle ist „die Neue“ im Seniorenbüro. Die Ur-Verdenerin, „eine geborene Bunte aus dem Brunnenweg“, ist über einen Aufruf in der Zeitung dazugestoßen. Ein Jahr nach dem Ausscheiden von Mitbegründer Hermann Scheibe hatten die übrigen drei entschieden, dass Verstärkung nötig sei. „Und ich brauchte eine neue Aufgabe“, sagt Gertrud Döhle.

Die gelernte Sparkassenkauffrau hat bis zu ihrem Ruhestand mehr als 20 Jahre im Büro des Johannisheims gearbeitet. In den vergangenen Jahren habe sie sich viel um ihre demenzkranke Mutter gekümmert, berichtet Döhle. Ihre Erfahrungen gerade aus dieser Zeit könne sie jetzt in ihr neues Amt einbringen.

Das Büro sei endlich wieder paritätisch besetzt, freut sich Wolfgang Paul. Zwei Frauen und zwei Männer bilden das Team, und jeden Dienstag, immer von 10 bis 12 Uhr, versieht eine(r) von ihnen seinen unentgeltlichen Dienst im Rathaus. Auch in Zeiten von Corona.

Das Büro ist unter Telefon 04231/12340 sowie per E-Mail an seniorenbuero@verden.de zu erreichen. Zu den Öffnungszeiten haben Ratsuchende außerdem die Möglichkeit, über das Bürofenster zur Großen Straße hin Kontakt aufzunehmen.

Aufgrund der Pandemie würden viele jetzt persönliche Begegnungen meiden, weiß die Seniorenbeauftragte Christine Klasen. Das Bedauern über die abgesagten Veranstaltungen in diesem Jahr sei dennoch groß. Dass es im ersten Quartal 2021 besser wird, daran mögen derzeit weder sie noch Wolfgang Paul so richtig glauben. Dennoch haben sie schon mal einen Veranstaltungskalender für diesen Zeitraum vorbereitet. Der Saal für den beliebten Tag der älteren Generation im Mai, landläufig Frühlingsfest genannt, sei ebenfalls gebucht, verraten die beiden. Vorsichtshalber habe das Seniorenbüro aber auch noch einen Termin im Herbst ins Auge gefasst.  kp

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