Hunderte Zuschauer beim Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz Scharnhorst

Faszinierendes Panorama

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Nach der Landung ein strahlendes Lächeln im Gesicht: Die Verdenerin Nicola Grolle

Verden - Ein wenig skeptisch waren sie eingestiegen, mit einem breiten Lächeln kletterten sie einen Schnupperflug später heraus. „Die Sicht bis Bremen, das unglaubliche Panorama der vielen Weserbögen, das war faszinierend. Auf jeden Fall wieder.“ Die Achimer Heike und Axel Rumsfeld gehörten gestern zu den Ersten, die am Tag der offenen Tür des Verdener Luftfahrt-Vereins das breite Angebot auf sich wirken ließen und im Cockpit Platz nahmen.

Hunderte von Besuchern folgten ihnen, der Flugplatz Scharnhorst entwickelte sich zum Mekka der Fluginteressierten, und der Veranstalter reagierte hochzufrieden. „Die gute Resonanz hat gezeigt, dass der Luftsport im Trend liegt. Wir werden eine solche Veranstaltung auf jeden Fall wiederholen“, zog Fluglehrer Daniel Dibbern ein positives Zwischenfazit. Gemeinsam mit Malte Sommer und drei Dutzend Ehrenamtlichen hatte er den Tag der offenen Tür organisiert.

„Welche Geschwindigkeiten erreichen die Flugzeuge, wie reagiert der Höhenmesser, wofür brauche ich das Rundinstrument und das Variometer?“ Das waren die am häufigsten gestellten Fragen derjenigen, die sich für das Hobby Luftsport interessierten. Geduldig antworteten die ehrenamtlichen Fluglehrer, mehr als ein Dutzend an der Zahl. Nicht selten geschah es, dass sie Interessierte gleich zu einem Start mitnahmen und hoch oben erste Versuche eines koordinierten Kurvenflugs, des Höhehaltens und der Orientierung ohne Hinweis- und Ortsschilder unternommen wurden. Ob der familienfreundliche Viersitzer, die robuste Cessna-Schulungsmaschine oder das trendige Ultraleichtflugzeug, überall scharten sich Menschentrauben.

„Ein bisschen Sorge hatte ich vor dem Start. Es geht ja doch ziemlich steil nach oben“, sagte eine Besucherin. Die Segelflugzeuge hatten es der Verdenerin angetan. Und schon trug sie einen Fallschirm und stieg in den neuen Hochleistungs-Doppelsitzer und das Windenseil wurde eingeklinkt. Mit Bezirksmeister Bastian Eckelmann als Piloten tourte sie über die Natur, weiße Wolken, mit der Tendenz zu ganzen Wolkenstraßen, verhießen Thermik, sanft und lautlos glitt der Flieger in immer größere Höhen. Und nach der Landung strahlte sie nur noch. „Ein wunderschöner ruhiger Flug. Und den Start empfindet man gar nicht als so steil. Ich kann's nur empfehlen.“

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