Hervorragende Förderung der Medienkompetenz

Kultusminister zeichnet Dog mit „schule digital.niedersachsen“-Sonderpreis aus

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Gruppenbild mit Minister Grant Hendrik Tonne (3.v.r.): Die beiden Schüler Sara Bowe und Béla Schiffner, Michael Spöring als kommissarischer Leiter des Domgymnasiums, Florian Rudolph, Lehrer und Autor des Konzepts, sowie Lehrerin Sabine Struß (v.l.) nahmen den Sonderpreis entgegen.

Verden - Drei Schulen in Braunschweig, Hatten und Göttingen erhielten aus den Händen des neuen niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne den noch jungen Landespreis „schule digital.niedersachsen“. Darüber hinaus wurden zwei weitere Schulen mit Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1 000 Euro bedacht, darunter auch das Domgymnasium in Verden.

„Alle fünf Schulen sind besonders aktiv auf dem Gebiet der Digitalisierung und konnten die Jury durch ihr schulisches Gesamtkonzept überzeugen“, hieß es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums.

Mit dem Sonderpreis würdigten die Juroren das Engagement von Schulleitung und Lehrkräften. So setzt sich das Domgymnasium verstärkt für den Ausbau seiner schulinternen Infrastruktur ein. Netzwerk, digitale Tafeln, ein drahtloser Internetzugang und die Erhöhung der Bandbreite machen digitale Inhalte erst möglich.

Dazu zählt unter anderem die schulinterne digitale Lernplattform (www.domgymnasium-moodle.de). Auch ein digitaler Newsletter, der regelmäßig erscheint, sowie Seminarfächer, die sich auf unterschiedliche Arten mit digitalen Medien auseinandersetzen, gehören zum Konzept des Domgymnasiums. Unterrichtsprojekte zur Medienerziehung, zum Beispiel „Klick dich ins Leben“ und ein Theaterstück zum Cybermobbing, sowie Arbeitsgemeinschaften, die digitale Medien nutzen, sind weitere Teile des Gesamtpakets. „Darüber hinaus ist das Domgymnasium eine Referenzschule für Filmbildung“, fügt Florian Rudolph hinzu.

Er gehört zu den Lehrkräften, die die schulischen Angebote zum Arbeiten mit digitalen Medien weiter vorantreiben. Gemeinsam mit dem kommissarischen Schulleiter Michael Spöring, Kollegin Sabine Struß und den beiden Schülern Sara Bowe und Béla Schiffner durfte Rudolph die Auszeichnung in Hannover in Empfang nehmen.

„Die Digitalisierung im Bildungswesen zu gestalten, ist eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben“, sagte Kultusminister Tonne im Rahmen der Preisverleihung. „Der Einsatz digitaler Medien in der Schule bringt große Chancen mit sich. Er ist aber kein Selbstzweck, sondern muss eingebettet sein in ein pädagogisch-didaktisches Konzept. Im Mittelpunkt steht, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Den heute ausgezeichneten niedersächsischen Schulen gelingt dies in hervorragender Weise“, so Tonne weiter.

Die Ziele, die das Land im Konzept „Medienbildung in Niedersachsen – Ziellinie 2020“ formuliert hat, seien von den Schulen überzeugend in ihr Gesamtkonzept integriert worden. Dies sei eine wichtige Grundlage für eine umfassende wie nachhaltige Digitalisierungsstrategie und deren Einbindung in den schulischen Entwicklungsprozess. „Ich danke allen teilnehmenden Schulen für ihre sehr guten Leistungen. Sie sind die ersten Preisträger des Landespreises und werden hoffentlich viele Nachahmer finden“, so Kultusminister Tonne abschließend.

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