Beschwingter Frühschoppen

Herman’s Dixie-Express lockt viel Publikum zum Wassersportverein

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Ein echter Knüller: Herman’s Dixie-Express zu Gast beim Verein Jazz- und Bluestage.

Verden - Wetter bestens, Stimmung auch. Dieser Satz sagt eigentlich schon alles. Viele Gäste hatten sich am Montag zum Pfingstfrühschoppen des Vereins Verdener Jazz- und Bluestage auf dem Gelände des WSV am Allerufer eingefunden. Herman‘s Dixie Express lieferten mit ihrem Gute-Laune-Jazz genau die richtige musikalische Kulisse für einen beschwingten Sommertag.

„Vorsicht an der Bahnsteigkante. Es fährt ein Herman´s Dixie Express“, kündigte sich die Band an. Die fünf Musiker aus Peine, Bandleader Hermann Müller (Tuba und Gesang), Sophie Weste (Klarinette Saxophon), Axel Schwedhelm (Banjo, Gitarre, Gesang), Charly Boehlmann (Trompete, Gesang) und Jörg Boddeutsch (Schlagzeug, Gesang), haben sich dem Swing und Dixieland der 20er- und 30er-Jahre verschrieben. So eröffneten sie den Vormittag auch mit „Let’s fly down“, dem Klassiker der Bourbon Street Parade. 

Perfektes Drumherum

Die Band zog dabei spielend über den Rasen und sofort war der Kontakt mit dem Publikum hergestellt. Von der überdachten Terrasse des Vereinslokals erklang dann der Klassiker der Comedian Harmonists „Mein kleiner grüner Kaktus“. Der Humor kam bei Herman‘s Dixie Express“ sowieso nie zu kurz. „When your‘re smiling“ wurde kurzerhand in eine Hommage an den Boxer Max Schmeling umgedichtet. „Smiling und Schmeling klingt doch so ähnlich“, hieß es. „Tiger rag“, „Sentimental Journey“ und „Sweet Georgia Brown“, diese Klassiker gefielen dem Publikum gut.

Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten.

Doch auch das Drumherum war an diesem Pfingstmontag perfekt. Sonne satt, dabei aber nicht zu heiß und ab und zu ein erfrischendes Lüftchen, so macht der Frühschoppen Spaß. Begehrt waren die Liegestühle, die so richtig zum Entspannen einluden. Einige hatten sich ihre Sitzgelegenheiten gleich selbst mitgebracht, andere machten es sich auf der Decke direkt am Wasser gemütlich. Boote, die ab und zu auf der Aller vorbeizogen, rundeten die perfekte Kulisse ab.

Musiker geizen nicht mit Soli

Als der Herman’s Dixie Express nach einer Pause wieder zurückkehrte, gab es zunächst noch eine kleine Einlage auf dem Rasen, bevor es wieder hoch auf die Terrasse ging. Hermann Müller spielte seine Tuba auch schon mal direkt am Tisch der Gäste.

Pfingstfrühschoppen des Vereins Verdener Jazz- und Bluestage

Immer wieder begeisterten die einzelnen Bandmitglieder das Publikum zudem mit ihren Soli. Schlagzeuger Jörg Boddeutsch trommelte unter dem Applaus der Zuhörer auf allem, was ihm vor die Drumsticks kam. Sei es der Aschenbecher auf dem Rasen, das Terrassengeländer oder das Gestänge des Lautsprechers. Sophie Weste bewies bei „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn“, dass sie nicht nur Saxophon und Klarinette spielen kann, sondern gut bei Stimme ist. Bei „Oh Mona“ waren alle aufgefordert, kräftig mitzusingen. „After you’re gone“ hieß ein weiteres Stück aus dem umfangreichen Repertoire. Aber zum Gehen hatte an diesem Pfingstmontag natürlich kaum jemand Lust.

ahk

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