Die Stadt saniert das Gebäude an der Brückstraße

Heller und moderner: Mehr als ein Anstrich für das Parkhaus

Die Sockel zwischen den Fahrstreifen und am Rand sollen verschwinden. Das Rangieren soll so einfacher werden.

Verden - Das ist mehr als etwas Farbe und ein paar Ausbesserungen, was da zur Zeit am Parkhaus an der Brückstraße passiert. Seit einer Woche wird in dem 32 Jahre alten Gebäude gewerkelt und wenn Ende das Jahres die Pläne von Ralf Heinrich und Daniel Kleinow abgearbeitet sind, soll es freundlicher, moderner und großzügiger sein. Mit Bürgermeister Lutz Brockmann stellten die beiden Mitarbeiter der Gebäudeverwaltung der Stadt vor, was für 280 .000 Euro umgesetz werden soll.

„Das muss heller werden“,

wurde Brockmann beim Gang durch das Bauwerk noch einmal deutlich. Noch stoßen Autofahrer auf die düstere Kelleratmosphäre mit rohen Betonwänden, wenn sie einen Parkplatz suchen. Im Treppenhaus können die Parker aber schon einmal einen Eindruck gewinnen, welche Wunder ein Anstrich tut. Helle Farben vertreiben die Finsternis.

„Die komplette Beleuchtung wird auf LEDs umgestellt“, berichtet Kleinow. Eine energieeffiziente Steuerung der Lichtanlage, die sich am Bedarf orientiert, habe es bereits gegeben. Jetzt werde sich das ganze auch noch stromsparend auswirken. Die Planer erwarten eine Einsparung von 28. 000 Kilowattstunden im Jahr. Über die gesamte Lebensdauer gerechnet, würden so 332 Tonnen Kohlendioxid eingespart, die das Klima nicht belasten.

Auf modernen Stand wurden bereits die technischen Einrichtungen für den Fall erneuert, dass es mal brennt. „Wir haben bereits Steigleitungen für die Feuerwehr angebracht und einen Rauch- und Wärme-Abzug“, berichtete Ralf Heinrich.

Fast eine Vorwegnahme ist bei der Modernsierung, dass das neue alte Parkhaus über eine Ladestation für Elektrofahrzeuge erhalten soll. Und auch E-Bikes sollen die Radler an den Fahrradboxen um die Ecke nachladen können.

Komfortabler soll die Nutzung zudem für die Autofahrer werden. Die Parkflächen sollen von 2,30 auf 2,50 Meter verbreitert werden. Für das Rangieren und den Wechsel zwischen den sechs Parkebenen sollen die Rampen und Sockel verschwinden, die hier und da zu Verengungen geführt haben.

Für diese Betonarbeiten muss das Parkhaus allerdings zweitweise geschlossen bleiben. Das wird vom 29. August bis 9. September, vom 4. bis zum 14. Oktober und vom 5. bis 9. Dezember sein. Teilsperrungen werden vom 31. Oktober bis 2. Dezember und vom 12. bis zum 23. Dezember nötig.

Danach aber wird das Parkhaus fürs Erste durchgehend geöffnet sein, versprach Brockmann. Gebühren würden nicht erhoben und die Parkzeit nicht begrenzt. „Das wird eine Testphase. Wir hatten die Schließung ab 21 Uhr damals eingeführt, weil es Probleme gab.“ 

kle

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