Sichergestelltes Boot sinkt

Havarie im Verdener Hafen

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Nur noch ein kleiner Teil des Hecks ragte aus dem Wasser. Ölschlieren breiteten sich an der Oberfläche aus. 

Verden - Ein gesunkenes Sportboot im Verdener Bauhafen sorgte gestern Vormittag für ein Großaufgebot von 33 Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, der Verdener Ortsfeuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW). Die auch auf der Aller zuständigen Beamten der Nienburger Wasserschutzpolizei nahmen die Ermittlungen auf.

Gegen 11.20 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Verden alarmiert, nachdem die Wasserschutzpolizei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle im Verdener Kreishaus eine Ölverschmutzung im Hafen gemeldet hatte. Die Beamten waren hinzugezogen worden, weil ein zuvor vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) in den Hafen geschlepptes Holzboot gesunken war. 

Am Tag zuvor sei das Schiff noch schwimmfähig gewesen, meldete die Wasserschutzpolizei. WSA-Mitarbeiter hätten es sichergestellt, weil es herrenlos am Aller-Ufer lag und aufgrund des drohenden Hochwassers eine Gefahr dargestellt habe.

Mit Hilfe des THW legten die Helfer der Ortsfeuerwehr eine Ölsperre an, die verhinderte, dass die ausgetretenen Betriebsstoffe sich auf der Aller weiter ausbreiten. 

Da das gesunkene Holzboot im Hafen Betriebsstoffe verlor, musste die Feuerwehr gestern eine Ölsperre legen, um eine Ausbreitung von Öl oder Benzin in der Aller zu verhindern. Die Brandschützer rückten gemeinsam mit vier Mitarbeitern der Feuerwehrtechnischen Zentrale an die Allerstraße aus. Zur Unterstützung kamen ebenfalls Kräfte des THW-Ortsverbandes Achim hinzu, berichtete Feuerwehrsprecher Martin Feders. Gegen 12.45 Uhr war das Wasserfahrzeug durch den Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk soweit gesichert, dass keine Gefahren mehr ausgingen.

Der Bootseigner sei dann gegen Mittag eingetroffen, berichtete die Wasserschutzpolizei. Mit ihm wurden die Einzelheiten der Bergung des Havaristen festgelegt. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Bootseigner eingeleitet, da der Verdacht vorliegt, dass der Verantwortliche eine fahrlässige Gewässerverunreinigung begangen hat.

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