Baupläne des Besitzers noch unter Verschluss

Haus in bester Lage ist verkauft

Im Vordergrund ist ein Jägerzaun zu sehen, dahinter die weiß gestrichene Giebelseite eines Hauses. Zwei große Bäume flankieren das Haus..
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Ein idyllisches Fleckchen Erde am Allerhang. Doch so wird es nicht bleiben.
  • Bieterverfahren der Stadt Verden ist beendet
  • Haus am Burgberg wird abgerissen
  • Ein Geschoss auf Straßenebene, ein weiteres in Hanglage

Verden – Das kleine baufällige Haus am Burgberg – von der Straße aus kaum zu sehen und vom Zustand her wie aus der Zeit gefallen – ist verkauft. Wie viel der neue Besitzer der Stadt Verden als Eigentümer dafür bezahlt hat, ist nicht bekannt und wird wohl auch von keiner Seite preisgegeben werden. Ebenso bleibt zunächst unter dem Deckel, wer den Zuschlag für das begehrte Haus in bester Lage bekommen hat.

Mindestgebot musste über 390000 Euro liegen

Bekannt ist lediglich, dass es über dem Mindestgebot von 390 000 Euro liegen muss. Denn die Stadt hat das Gebäude in einem Bieterverfahren veräußert. Geboten werden konnte von Mitte Januar an, im April zeichnete sich ein Ende ab. Von den knapp 400 Interessenten waren nur noch wenige Bieter übrig geblieben. In der siebten Runde wurde seitens der Stadt das Höchstgebot angenommen.

Noch möchte der neue Eigentümer nichts über seine Pläne verraten, vielleicht aber, wenn alle Genehmigungen vorliegen. Der Kaufvertrag ist zwar unterschrieben, doch das Geld noch nicht an die Stadt überwiesen. Auch das möchten die Beteiligten erst einmal abwarten.

Ausgewachsene Bäume sind geschützt

Klar ist wohl nur: Das kleine Häuschen am Allerhang wird abgerissen. Die Möglichkeiten für einen Neubau sind in einem Exposé detailliert festgehalten. Darin heißt es zum Beispiel, dass maximal ein Geschoss, bezogen auf die Straßenebene, zulässig ist. Allerdings kann ein weiteres Geschoss an der Talseite unterhalb der Straßenebene geplant werden. Die überbaubare Grundstücksfläche hat eine Tiefe von 15 Metern und eine Breite von etwa 30 Metern. Bei der Bebauung zu berücksichtigen sind mehrere ausgewachsene Bäume, die geschützt sind und nicht gefällt werden dürfen.

Von einer Bautätigkeit ist noch nichts zu sehen

Noch ist es ruhig am Ende des Straßenzuges, dort, wo ein schmaler Weg direkt hinunter zur Allerpromenade führt. Nichts hat sich verändert, das hölzerne Einfahrts-tor zur Garage steht einen Spalt breit offen. Auf der anderen Seite des Gebäudes wuchert Gestrüpp an beiden Seiten einer kleinen Treppe, die zum Eingang des Hauses führt. Von einer Bautätigkeit ist nichts zu sehen, und seien es nur Aufräumarbeiten, um Zugänge und Zufahrten von der Straße Burgberg aus freizulegen.

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