Grundstück mit Blick über die Aller

Bieterwettlauf in Verden: Haus am Burgberg heiß begehrt

Ausblick auf die Allerwiesen.
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Den neuen Besitzer erwartet dieser Ausblick auf die Allerwiesen.

Verden – Noch immer ist ein Wohnhaus am Verdener Burgberg zu haben, das in einem Bieterverfahren einen neuen Besitzer finden soll. Haus und Grundstück gehören der Stadt Verden, die für diese Immobilie keine weitere Verwendung hat. Inzwischen ist bereits die fünfte Gebotsphase angelaufen, was deutlich macht, wie begehrt die Immobilie allein schon wegen der Lage ist.

Haus und Grundstück gehören der Stadt Verden

Das Gebäude selbst ist in keinem guten Zustand und entspricht heutigen Ansprüchen ans Wohnen in keiner Weise.

Mit einer schnellen Entscheidung, wer der neue Hausbesitzer sein wird, rechnet Jasmin Schroer von der Stadtverwaltung im Augenblick noch nicht. „Es gibt immer noch eine rege Beteiligung.“ Deshalb geht sie davon aus, dass es zwei bis drei weitere Gebotsphasen geben wird, die sie zusammen mit zwei Kolleginnen im Rathaus begleitet.

Stadt Verden: Es gibt immer noch eine rege Beteiligung

Angeboten wird die Immobilie seit Mitte November des vergangenen Jahres. In das Bieterverfahren einsteigen konnten Interessenten aber erst Mitte Januar. Damit sollten sie genügend Zeit haben, sich mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Dabei half ein Exposé, das auf der Homepage der Stadt Verden zu finden ist. Und es gab auch viel Zeit, sich das Grundstück genauer anzuschauen und der Fantasie, was Bebauung und Gestaltung betrifft, freien Lauf zu lassen.

Mindestangebot musste in der ersten Runde über 390 000 Euro liegen

Das Mindestangebot musste in der ersten Runde über 390 000 Euro liegen. Das Bieterverfahren ist jeweils zeitlich auf eine Woche begrenzt. Gibt es keine Entscheidung, geht es in die nächste Runde.

Im Exposé zu Haus und Grundstück heißt es, dass die Stadt Verden nach Ablauf der Gebotsfrist die Möglichkeit hat, das Höchstgebot anzunehmen, abzulehnen oder auf dessen Basis weiter zu verhandeln.

Interessenten, die ein Gebot in der jeweils aktuell laufenden Phase abgegeben haben, werden über das Höchstgebot informiert. Ob sie die nächste Runde mitgehen und damit bereit sind, ihr Budget weiter auszuschöpfen, hängt wohl nicht nur von den finanziellen Möglichkeiten ab. Vielmehr auch von Bereitschaft, die besondere Lage teuer zu bezahlen.

Wer kein weiteres Kaufangebot abgibt, verlässt automatisch das Verfahren.

Während des Bieterverfahrens werden nur jene Kaufinteressenten über den aktuellen Stand der Dinge informiert, die sich noch in der jeweiligen Gebotsfrist befinden. Wer kein weiteres Kaufangebot abgibt, verlässt automatisch das Verfahren.

Gibt es ein Höchstgebot, weil alle anderen Mitbieter abgesprungen sind, ist das Haus so gut wie verkauft. Welchen Preis der neue Besitzer dafür zahlen muss, darüber werden sich die Beteiligten wohl bedeckt halten. Inzwischen er jedoch um einiges angestiegen sein.  wen

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