Hallen als Flüchtlingsquartiere: Austausch von Kommunen und Kreissportbund

Vereine stimmen Zeiten ab

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Landrat Peter Bohlmann (5.v.l.) mit dem KSB-Vorstand und den Bürgermeistern.

Verden - „Die Hallennutzungszeiten am Domgymnasium werden ausgeweitet.“ Mit dieser Nachricht kam Landrat Peter Bohlmann zum Kreissportbund Verden (KSB). Auf diesem Wege soll den Engpässen beim Vereinssport entgegen gewirkt werden, die durch die Nutzung von Hallen als Flüchtlingsquartiere entstehen.

KSB-Vorstand, Bürgermeister der Kommunen im Kreis und der Landrat hatten sich eigentlich im Verdener Hotel Höltje getroffen, um die Einzelheiten für die Sportstättenförderung im kommenden Jahr abzusprechen. Die Flüchtlinge in den Turnhallen wurden aber zu einem zentralen Thema. „Das ist die denkbar schlechteste Lösung“, sagte Bohlmann. Er skizzierte kurz, warum die Sportstätten umfunktioniert werden mussten (wir berichteten). Bohlmann sagte zu, dass sie so schnell als möglich wieder freigegeben werden.

Achims Verwaltungschef Rainer Ditzfeld lobte das Zusammenspiel der Vereine. Sie haben untereinander Hallenzeiten abgestimmt, so dass die betroffenen Vereine in andern Hallen trainieren können. Einigkeit herrschte darüber, dass Sportvereine ein wichtiger Baustein für die Integration sind.

awt

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