Gute Nachwuchsarbeit

„Jugend jazzt“ überzeugend auf der Bühne am Rathaus

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Da träumt wohl jemand davon, eines Tages auch auf der Bühne zu stehen.

Verden - Auf die Sonne wartete man zwar vergeblich, einige Regentropfen fielen auch, aber das tat der Stimmung beim Konzert „Jugend jazzt“ auf dem Rathausplatz keinen Abbruch. Sechs eigens für das Konzert zusammengestellte Combos präsentierten mit Freude und Schwung die Ergebnisse aus zwei Tagen Workshoparbeit mit ihren Dozenten. Von den zahlreichen Zuhörern gab es jede Menge Applaus.

Traditionell brachte die Bigband des Domgymnasiums unter der Leitung von Michael Spöring das Publikum in die richtige Stimmung. Zu hören waren „Jumpin´at the Woodside“, „September“, „Africa“, die Beatles Hits „Yesterday“ und „Day Tripper“ und natürlich „Hip to be square“.

Schweizer Künstler Daniel Gaiser genießt sein erstes Gastspiel

Dann hieß es Bühne frei für die Workshopbands. Gespielt wurden bekannte Klassiker wie Bobby Hebbs „Sunny“, „In a sentimental Mood“ von Duke Ellington, Gershwins „Summertime“ und viele weitere. Wieder dabei waren „The Drumatics“, die sich unter der Leitung von Stefan Ulrich Stücke erarbeiten. Das Drummerquintett ließ es mit „In da House“ ordentlich krachen. Ausnahmslos alle jungen Musiker zeigten eine tolle Leistung, so dass der Funke schnell auf das Publikum übersprang.

Der Schweizer Daniel Gaiser, der gemeinsam mit Mario Emde einen Workshop geleitet hatte und in diesem Jahr zum ersten Mal dabei war, zeigte sich entsprechend begeistert. „Das hat mir super gefallen.“ Ebenfalls neu als Dozenten waren Jan-Wilhelm Overweg und Klaus Fey. „Die Konzentration der Jugendlichen während des Workshops war wirklich beeindruckend“, lobten auch sie.

Die Workshopband von Christian Sauter spielte die Eigenkomposition des 15-jährigen Ben Matthis Wrobleski (3.v.l.).

Axel Hartig, der gemeinsam mit Sandra Bysäth und Michael Spöring das Workshopwochenende organisiert hatte, sagte, dass inzwischen etliche Leistungsträger der Veranstaltung „Jugend jazzt“ entwachsen, aber auch viele begabte junge Musiker nachgewachsen seien. „Es zeigt sich, dass sich die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre gelohnt hat“, fasste er zufrieden zusammen.

Einer, von dem sicher noch zu hören sein wird, ist der 15-jährige Ben Matthis Wrobleski aus dem Workshop von Christian Sauter. Am Sonntag gab es die Welturaufführung seiner Eigenkomposition „Gielo“. Der Stolz, sein eigenes Werk auf der großen Bühne spielen zu können, stand dem jungen Mann deutlich ins Gesicht geschrieben.

Zum Schluss zogen die frischgebackenen OLB-Bandpreisträger „4Jazz“ noch einmal alle Register, sorgten mit „Sister Sadie“, „April in Paris“, „Bridge over troubled Water“ und weiteren Stücken trotz des trüben Himmels für gute Laune beim Publikum.

ahk

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