Saison läuft gut

Bei Hitze: Ab ins kühle Verwell-Freibad

+
Während die Kinder sich im Wasser austoben, können sich die Eltern in ihren Liegen entspannt zurücklehnen und ein Sonnenbad nehmen.

Verden - Von Lisa Hustedt. „Schwimmen drinnen oder draußen?“ So lautet die oft gestellte Frage, wenn das Ziel des Tagesausflugs ein Schwimmbad ist. Oft erübrigt sich diese aber, wenn der Bade-Fan einen Blick auf die momentan warmen Temperaturen wirft. Viele der Besucher zieht es da eher nach draußen in die Sonne. Eine kleinere Gruppe wiederum bevorzugt es, sich im temperierten Innenraum auf den Liegen einzufinden. Das Verwell in Verden bietet da, mit seinen vielen Anlagen, beides an.

Ein umfangreiches Programm mit großen Erlebnis- und Sportbecken, bis hin zu Rutschen und Sprungtürmen im Innen- wie Außenbereich, verleitet viele Gäste aus Verden und Umgebung zu einem Besuch.

„Letztes Jahr war es besonders schlimm“, berichtet Badleiter Klaus Jürries, im Rückblick auf das Badewetter und die damit verbundenen schlechten Besucherzahlen. Das sieht dieses Jahr anders aus: Mit Temperaturen um die 30 Grad und blauem Himmel ist das Verwell schon am Mittag gut besucht. Viele Kinder tollen entweder im Wasser oder auf den Grasflächen herum, spielen Fuß- oder Wasserball, während ihre Eltern ein wenig Entspannung in der Sonne genießen. Die großen Schwimmbecken und weiten Liegeflächen werden von allen Besuchern gerne genutzt. „Wenn es voll ist, verteilen sich die Menschen sehr gut. Da ist es nicht so eng“, so eine Besucherin, die das Schwimmbad mit ihrem Mann besuchte.

Dass es im gesamten Bad voll werden kann, zeigte der Monat Mai. Mit rund 26.500 Besuchern war es der beste Monat seit langem für das Bad. Besonders am letzten Wochenende des Monats boomten die Zahlen mit ungefähr 2500 Besuchern pro Tag. „Die großen Grünflächen, mit der Möglichkeit Fußball und Volleyball zu spielen, und der Zehn-Meter- Sprungturm locken alle Besucher an“, so Arne Lindhorst, stellvertretender Leiter der Badeanstalt. Im Schwimmbad werden viele Kurse für Groß und Klein angeboten. So auch die verschiedenen Schwimmabzeichen, vom Seepferdchen bis hin zu Gold. Diese Prüfungen können außerdem täglich abends abgelegt werden. Nach dem Austoben im Wasser bietet das Verwell neben Fastfood und Eis auch eine gesunde Salatbar an. Diese wird aufgrund ihres großen Angebots und einer beachtlichen Auswahl gerne von den Besuchern angenommen.

„Bestens ausgebildetes Personal“

Das Schwimmen und Spielen im Wasser wird stets von Fachkräften beaufsichtigt. „Unser Personal ist bestens in Erster Hilfe und Rettungsschwimmen ausgebildet“, so Jürries. Dennoch möchte er die Gäste auf die Haus- und Badeordnung hinweisen, um Unfällen vorzubeugen. Er hofft, dass die Saison so unfallfrei wie bis jetzt verläuft. „Das Schwimmbad ist einfach das Beste“, begründete eine Besucherin ihren Aufenthalt.

Auch viele ältere Kunden besuchen das Verwell mit ihren Enkelkindern: „Ich bin mit meinen vier Kleinen hier. Die sind momentan zu Besuch aus Shanghai“, berichtete Johann Steinau aus Ottersberg, dem das Verwell sehr gut gefällt. Die Altersspanne der vier Enkel reicht von fünf bis hin zu dreizehn Jahren. „Ich komme gerne, wenn sie da sind, hierher. Für jeden ist halt was dabei“, sagt Steinau voller Begeisterung.

Die Öffnungszeiten vom Verwell in Verden sind montags bis freitags, von 6.30 bis 20 Uhr, und samstags und sonntags, von 8 bis 19 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Essen für Kinder selbst gemacht

Essen für Kinder selbst gemacht

Dramatische Bilder: Autobahnbrücke in Genua eingestürzt

Dramatische Bilder: Autobahnbrücke in Genua eingestürzt

Verletzte bei mutmaßlichem Terroranschlag in London

Verletzte bei mutmaßlichem Terroranschlag in London

Meistgelesene Artikel

Stedorfer Theaterbühne meistert „Cold-Water-Beer-Callenge“

Stedorfer Theaterbühne meistert „Cold-Water-Beer-Callenge“

Streit unter Kollegen eskaliert: Holzpflock und Messer im Einsatz

Streit unter Kollegen eskaliert: Holzpflock und Messer im Einsatz

„Radfahrer frei“ – Ansporn für rücksichtslose Autofahrer?

„Radfahrer frei“ – Ansporn für rücksichtslose Autofahrer?

„Beim ersten Mal war ich zwölf“

„Beim ersten Mal war ich zwölf“

Kommentare