150 Helfer in Einsatz

Großbrand an der B215

Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, ebenso wurden nahezu alle eingelagerten Heuballen vernichtet.

Verden-Walle - Mit den 150 sturmbedingten Einsätzen sollte die Arbeit für die Aktiven der Ortsfeuerwehren in der Stadt Verden nicht beendet sein. Nach Sturmtief Xavier waren sie auch in der Nacht zu Sonntag gefordert, als an der Bundesstraße 215 eine landwirtschaftliche Lagerhalle in Vollbrand stand. 150 Einsatzkräfte waren seit Mitternacht im Einsatz um den Brand zu bekämpfen, berichten Feuerwehr und Polizei.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte weithin den starken Feuerschein sowie eine entsprechende Rauchentwicklung wahrnehmen. An der Einsatzstelle stand die landwirtschaftliche Lagerhalle bereits in Vollbrand, so dass umgehend Großalarm für die Stadtfeuerwehr Verden ausgelöst wurde. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die rund 300 eingelagerten Rundballen erfasst und drohte sich weiter auszubreiten.

Umgehend nahmen die Feuerwehrleute einen massiven Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter der Verdener Ortswehr vor. So konnten sie den zu Beginn herrschenden Funkenflug sowie die mehrere Meter in den Nachthimmel ragenden Flammen rasch niederschlagen. Die Nachlöscharbeiten dagegen sollten bis weit den in den Sonntag hinein andauern, da die Heuballen mühselig auseinander gezogen und abgelöscht werden mussten. Unterstützung fanden die Einsatzkräfte dabei von einem Bagger und einem Radlader.

150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren, THW und DRK waren vor Ort. - Fotos: KFW/Köhler

Die Ortsfeuerwehren Dauelsen, Eissel, Eitze, Hönisch-Hutbergen, Verden und Walle wurden alarmiert. Das THW Verden war ebenfalls vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus, um die Löscharbeiten zu erleichtern. Das DRK war zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort ebenso wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz. Die Beamten begutachteten noch vor dem Morgengrauen das Brandobjekt und nahmen weitere Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe auf.

In der Nacht kam es zu Verkehrsbehinderungen an der Einsatzstelle, da zu Beginn der Löscharbeiten unter anderem die Bundesstraße voll gesperrt werden musste. Starker Funkenflug gefährdete einerseits den Straßenverkehr, andererseits aber mussten umfangreiche Schlauchleitungen zur Einsatzstelle verlegt werden, um die Wasserversorgung sicherzustellen.

Während des lange andauernden Einsatzes versorgte die Verpflegungsgruppe der Stadtfeuerwehr Verden die Brandschützer mit Getränken und Speisen. Die letzten Einsatzkräfte rückten schließlich kurz vor 12 Uhr ab. Bereits um 13.20 Uhr wurden bei einer Nachkontrolle aber erneut Glutnester gefunden. Sie wurden von der Ortsfeuerwehr Verden gelöscht.

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