19. Groschensammlung der Klaus-Störtebeker-Schule / Erlös für Patenkind

Jugendliche ziehen wieder von Haus zu Haus

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Die Schüler der Klaus-Störtebeker-Schule stehen schon in den Startlöchern. Julia Neddenriep (r.) und Andrea Hamann (l.) als Organisatorinnen und Schulleiter Karsten Kosbi (hinten, r.) sind gespannt auf das Sammel-Ergebnis.

Veren - Auch in diesem Jahr ziehen die älteren Schülerinnen und Schüler der Klaus-Störtebeker-Schule im Dezember mit ihren Spendendosen von Haus zu Haus und sammeln Münzen für einen guten Zweck.

Schon seit 1995 gibt es diese Groschensammlung an der Schule. Seit 2009 organisieren die Lehrerinnen Andrea Hamann und Julia Neddenriep die Spendenaktion. Diesmal, so berichten sie, sei das gesammelte Geld für den Verein Shelterbox und das Patenkind Ibrahima aus dem Senegal bestimmt.

Shelterbox helfe seit der Gründung im Jahr 2000 mit grünen Überlebenskisten notleidenden Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten auf der ganzen Welt. Die Unterstützung setzt ein, wenn die Empfänger über die akute Ersthilfe hinaus längerfristig versorgt werden müssen. Da jede Katastrophe anders ist, würden die Shelterboxen jeweils vor Ort angepasst.

Für das Patenkind Ibrahima sammeln die Störtebeker-Schüler bereits seit 2011. Die Spenden ermöglichen, dass es zur Schule gehen kann. Nur so könne der Teufelskreis der Armut durchbrochen werden.

Drei neunte und eine zehnte Klasse beteiligen sich diesmal an der Sammlung. Am 30. November verteilen die Jugendlichen Flyer, um die Bürger vorab über die Sammlung zu informieren. Am 14. Dezember klingeln sie an den Türen und bitten um Spenden. „Die Schüler haben Sammelausweise der Schule. Die Dosen sind verplombt. Wer spendet, kann sicher sein, dass das Geld auch ankommt“, erklärt Julia Neddenriep. Für die gute Sache unterwegs zu sein, macht den Schülern viel Spaß. „Alle machen das gern und kommen begeistert zurück. Sie sind überrascht, wie nett die Leute sind“, so Neddenriep.

„Die Schüler sind stolz darauf, wenn eine schöne Summe zusammen gekommen ist. Manchmal entsteht ein richtiger Wettbewerb zwischen den einzelnen Gruppen“, weiß Andrea Hamann. Am Ende des Tages wird das gesammelte Geld dann bei Kakao und Keksen ausgezählt. „Es gehört zwar immer viel Vorbereitung dazu, aber es macht uns allen Spaß. Das ist eine ganz andere Möglichkeit, mit den Schülern zu sprechen“, so Hamann.

ahk

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