„Glander’s“ speckt ab: À la Carte gestrichen, Mittagstisch bleibt

Abschied von der Vollgastronomie: Gördt Glander.

Verden – Im „Glander’s“, dem Speiserestaurant des Verdener Akzent-Hotel-Höltje, werden weitreichende Änderungen vorgenommen. Wie seit Ende Dezember auf der Homepage des Unternehmens zu lesen ist, ist das abendliche und À-la-Carte-Geschäft eingestellt. „Gründe sind zum einen der allgemein bekannte Mitarbeitermangel. Dieser führte immer öfter zu Situationen, die nicht mit dem Servicequalitätsanspruch des Hauses zu vereinbaren waren“, so Eigentümer Gördt Glander.

Hinzu kam, dass es nicht möglich gewesen ist, das Restaurant in den Fokus der Verdener Gesellschaft als reguläres Abendlokal zu bringen. Glander erläutert, dass das Höltje zwar als Lokal für den Sonn- und Feiertagsbrunch oder für Familien- und Betriebsfeiern aller Art bekannt ist, aber eben nicht für den normalen abendlichen Restaurantbesuch. Die Hotelgäste hingegen gehen am Abend eher in die umliegende Gastronomie, um dabei etwas von der Stadt und den Leuten zu sehen. Dieses Dilemma führte zu nicht mehr zu kalkulierenden Kosten im Lebensmitteleinkauf, weil wegen des Vorhaltens von frischen Lebensmitteln für das unregelmäßig ausgelastete Restaurant ein hoher Schwund und Verderb entstand.

Aber aufgrund der guten Akzeptanz bleibt „Glander’s Mittagstisch“ den Verdenern erhalten. Ebenso steht das Team des Restaurants „Glander’s“ weiterhin bereit, um Gruppen ab zehn Personen nach vorheriger Absprache kulinarisch zu verwöhnen. Auch die festen Gesellschaften, die ihr Zuhause im Akzent-Hotel Höltje haben, untet ihnen die Liedertafel Verden, die Serviceclubs Zonta, Rotary und Lions oder die Tischrunde der Verdener Wirtschaft, bekommen natürlich weiterhin den gewohnten Service, so Glander. Auch das Bankett- und Cateringgeschäft von „Glander’s Mobile Gastronomie“ sei von der Reduzierung des gastronomischen Angebots nicht betroffen. Im Gegenteil: Nun könnten die Mitarbeiter zielgerichteter für die einzelnen Veranstaltungen eingesetzt werden. Auch möchte Glander die Mottoabende wie etwa den „Heinz-Erhardt-Abend“ oder den Grillevent im Sommer weiter anbieten.

„Ab dem 15. September wird es allerdings ernst“, sagt Glander. Ab dann werde das gesamte gastronomische Angebot auf die „Bar No. 13“ als reine Getränkebar reduziert. Mit sehr viel Wehmut im Herzen müsse er dann von der Vollgastronomie Abschied nehmen. Zu den Gründen gefragt, sagt er: „Nach dem jetzigen Stand sehe ich keine Besserung am Arbeitsmarkt und somit auch keine Lösung für das Hauptproblem der kontinuierlich perfekten Leistung am und für den Gast.“

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