Auszubildende absolvieren an den BBS erfolgreich neue Zusatzqualifikation

Fit für Geschäfte in aller Welt

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Kompetenz für internationale Geschäfte: Die ersten Absolventen der Zusatzqualifikation haben ihre Zertifikate bekommen.

Verden - Die Wirtschaft ist ohne internationale Verflechtungen und Globalisierung nicht mehr zu denken. Dieser Entwicklung tragen die Berufsbildenden Schulen Verden in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen in Rotenburg Rechnung. Seit 2014 bieten sie eine Zusatzqualifikation zur Europakauffrau beziehungsweise zum Europakaufmann an. Zielgruppe sind leistungsstarke und motivierte Auszubildende in den kaufmännisch-verwaltenden Bereichen Industrie, Büromanagement oder Groß- und Außenhandel.

Am „Europatag“ sind die ersten Absolventen soweit: Sie erhalten als erster Jahrgang feierlich ihre IHK-Zertifikate überreicht und dürfen sich dann endlich „Europakaufleute“ nennen, teilen die BBS Verden mit. Sie werden damit für ihr außerordentliches Engagement über ihre eigentliche Berufsausbildung hinaus belohnt und bilden hiermit ein starkes Fundament für ihre zukünftige berufliche Karriere.

Wesentliches Ziel der Zusatzqualifikation ist, die Auszubildenden zur Bewältigung von Situationen und Aufgaben im internationalen Kontext zu befähigen. Die Qualifizierungsmaßnahme ist dafür auf zwei Jahre angelegt und unterteilt sich in fünf Einzelmodule.

Das Modul „Internationale Geschäftsprozesse“ ist das Kernstück. Hier werden in zusätzlichen Unterrichtseinheiten die Themen „Internationales Marketing“ und „Anbahnung und Abwicklung von Auslandsaufträgen“ vermittelt. Weitere Bausteine sind ein Zertifikat über grundlegende Kenntnisse in der Informationsverarbeitung mit dem Programmpaket Office (ECDL), ein qualifizierter Fremdsprachennachweis in Englisch (KMK-Zertifikat) und einer weiteren beliebigen europäischen Fremdsprache.

Eine der Teilnehmerinnen war Vanessa Kranz, die derzeit eine Ausbildung als Industriekauffrau bei Frerichs Glas GmbH in Verden macht. „Auch wenn es teilweise schon anstrengend war, länger in der Schule zu bleiben und auch am Wochenende zu lernen, bin ich froh, diese Zusatzqualifikation gemacht zu haben. Dadurch konnte ich viele Zertifikate machen, die für mein späteres Berufsleben wichtig sind. Zudem habe ich so auch einen guten Einblick in die Vermarktung und den Vertrieb von Produkten in der EU bekommen“, urteilt Kranz.

Praxisbezug und Höhepunkt dieser Zusatzausbildung bildet ein mindestens dreiwöchiges Praktikum im europäischen Ausland. Hierfür hilft die BBS bei der Suche nach Praktikumsplätzen und kann auch Fördergelder über ein Erasmus+ Projekt der EU bereitstellen.

Folgende Schüler der Berufsbildenen Schulen Verden haben neben Vanessa Kranz teilgenommen: Rudi Wesner, Maren Elges und Tanja Dreyer. Weitere Teilnehmer waren Anna Richter, Frank Heidtmann, Jonas Jäger, Jannik Intelmann, Florian Schäfer, Arno Holsten und Arved Steinhauer von den BBS in Rotenburg.

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