Die Chöre AckerPella und AllerCapella begeistern beim gemeinsamen Konzert

Gesang mal zwei

Mit dem zum Nachdenken anregenden „Der blaue Stern“ aus der Worpsweder Musikwerkstatt besang der AllerCapella unseren schönen Heimatplaneten. Fotos: Haubrock-Kriedel

Verden – Diese beiden Chöre verbinden nicht nur ihre ähnlichen Namen, sondern auch die Freude daran, sich auf ihre Stimmen zu verlassen und ganz ohne Unterstützung von Instrumenten zu singen. Da liegt eine Zusammenarbeit nahe. Am Sonnabend gaben AllerCappella aus Verden und AckerPella aus Lindwedel ein gemeinsames Konzert in der Propsteikirche St. Josef.

Den Anfang machten die Gäste aus Lindwedel. Mit ihrer musikalischen Visitenkarte „Wir singen a cappella“ stellten sie sich vor. Mit Herbert Grönemeyers Parkplatz-Song „Mambo“, Totos „Rosanna“ und „Fragile“ von Sting gab es zunächst einen bunten Querschnitt durch die Popgeschichte, den der Chor mit viel Freude am Singen vortrug, sodass die gute Laune schnell auf das Publikum übersprang. Die ganze stimmliche Qualität des Chores wurde dann beim schönen, erhabenen und ganz ohne Worte vorgetragenen „Air“ von Johann Sebastian Bach deutlich. Anschließend erfreute AckerPella das Publikum mit einer eigenen Version von „I can see clearly now“. Bei „nothing's gonna change my love to you“ schmolzen die Zuhörer förmlich dahin.

Begeisterten Applaus gab es für ein Medley aus den größten Hits der Band Münchener Freiheit. „Wir können aber nicht nur alte Schinken, wir können auch jung“, sagte Chorleiter Volker Bublitz und der Beweis wurde mit „Perfect“ von Ed Sheeran auch sofort angetreten. Durch den begeisterten Applaus des Publikums ließen sich AckerPella gern noch zur Zugabe mit „Walking on the Moon“ überreden.

„Wir sind AllerCappella und wir singen gern“, stellte sich der zweite, von Dale Provost geleitete Chor vor. Mit dem zum Nachdenken anregenden „Der blaue Stern“ aus der Worpsweder Musikwerkstatt besang der Chor unseren schönen Heimatplaneten. Die enorme Vielseitigkeit von AllerCappella wurde beim alten Kirchenlied „Ave verum“ deutlich, der Chor beeindruckte durch die Klarheit und Harmonie der Stimmen. Auch den folgenden Stücken, zum Beispiel „Underneath the Stars“, lauschte das Publikum gebannt und honorierte die großartige gesangliche Leistung mit herzlichem Applaus. Mit „Eleanor Rigby“, „I run to you“ (eine Parodie auf das Leben im 21. Jahrhundert) oder Billy Joels „Lullaby“ zeigte AllerCapella einen hörenswerten Querschnitt aus seinem abwechslungsreichen Repertoire. Der Auftritt endete mit einem Höhepunkt. Die Chormitglieder setzen zu „Penny Lane“ zum großen Vergnügen des Publikums eine Bushaltestelle in der berühmten, einst von den Beatles besungenen Liverpooler Straße in Szene.

Den schönen Schlusspunkt des Konzertes setzten beide Chöre mit dem gemeinsamen Werk „Baba Yetu“, dem Vaterunser in der Sprache Suaheli.  ahk

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