Gospelchor begeistert mit „Best of“ / Letzter Auftritt mit Leiter Gerd Voß

Geburtstag und Abschied

Gerd Voß hat den Chor zehn Jahre mit großer Leidenschaft geführt.

Verden – Vor zehn Jahren gründete Gerd Voß den Gospelchor Verden. Diesen runden Geburtstag nahm der Chor zum Anlass, zu einem Konzert mit einem „Best of“ seiner zehnjährigen Geschichte in die Propsteikirche St. Josef einzuladen.

Wie man es bei den Konzerten des Gospelchors nicht anders kennt, war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Im Publikum saßen auch viele ehemalige Chormitglieder.

Schon der Auftakt sorgte für Gänsehaut. Unter den Klängen von „Agnus Dei“ , zogen die Sängerinnen und Sänger mit Kerzen in die Kirche ein. Mit „Jesus, Friend of Sinners“, ging es schwungvoll weiter.

„Einen Querschnitt aus zehn Jahren“, hatte Chorleiter Gerd Voß zu Beginn versprochen. Dazu gehören „In the Sanctuary“ oder „Shackles“ mit einem starken Solo von Tina Rex. Das Loblied auf den Schöpfer, „Gloria“ , sang Solist Tobias Heinrich auf Englisch und Spanisch. Bei „Going up Yonder“ trat Nicole Röhrs als Solistin auf und beeindruckte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme.

Das hymnische „My Life, my Love, my All“, ein Song, der schon lange zum Repertoire des Gospelchores gehört, durfte bei diesem besonderen Konzert natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Eines der neueren Stücke, die der Chor einstudiert hat, ist „This is me“ aus dem Musical „The greatest Showman“. Es handelt davon, dass jeder sein darf, wie er will, und keine Angst haben muss, sich zu zeigen. Die Solistinnen Diana Bohlmann und Fabienne Torst schafften es, genau diesen Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Das Publikum honorierte diese Leistung mit tosendem Applaus.

Der Song „I still haven´t found what I’m looking for“ der irischen Rockband U2 ist ebenfalls ein Klassiker des Gospelchors Verden. Durch die Solostimmen von Gerd Voß und Pam Koppe bekam er die typische „Gospelnote“.

„A Bridge over you“, gesungen von den Solostimmen Tina Rex, Tobias Henrich und Angelika Schmitz, ist eine interessante Kombination aus „A Bridge over troubled Water“ von Simon & Garfunkel und „Fix you“ von Coldplay. Viel Applaus gab es auch für die starke Performance von Tina Ewers mit der Aufforderung „Pray“.

Das Konzert stand allerdings nicht nur im Zeichen des Jubiläums, sondern auch des Abschieds von Chorleiter Gerd Voß, der Verden im Sommer verlässt. Zum Song „You’re the Voice“ zogen sich einige Chormitglieder Shirts über, sodass plötzlich in großen Lettern „Danke Gerd!“ zu lesen war.

Beim anschließenden „You raise me up“ mit den Solistinnnen Tanja Brockmann und Frauke Liening sowie Beatrix Wagner-Willmer an der Querflöte waren die Emotionen dann auch bei Chorleiter und Chor deutlich zu spüren. Das Ensemble gab bei diesem Song noch einmal alles.

„Dieser Augenblick kommt so nie wieder“, erinnerte Keyboarder und Sänger Andreas de Vries. Er dankte Gerd Voß im Namen aller für die zehn Jahre, in denen er den Chor mit großer Leidenschaft geführt hat. „Es wird irgendwie immer dein Chor bleiben“, sagte de Vries.

Traditionell zogen die Sängerinnen und Sänger mit „Hab keine Angst und fürchte dich nicht“, aus der Kirche aus. Zuvor überreichte jedes Mitglied dem sichtlich gerührten Chorleiter noch eine Rose.   ahk

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