In Gastronomie / Ständige Wellenbewegung

Gewerkschaft beklagt die Überstunden

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Mediengruppe Kreiszeitung

Landkreis - Vom Koch bis zum Kellner: Die rund 950 Teil- und Vollzeitkräfte in Hotels, Restaurants und Gaststätten im Landkreis Verden schöben einen enormen „Überstunden-Berg“ vor sich her. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Wer in der Küche arbeitet oder Gäste bedient, der macht häufig am laufenden Band Mehrarbeit. Aber viel zu wenige bekommen dafür auch nur einen Euro extra oder zumindest einen Zeitausgleich“, sagt Silke Kettner, Geschäftsführerin der NGG Lüneburg.

Besonders schlimm sei es an Wochenenden und Feiertagen. So stehe der Gastronomie am Pfingstwochenende ein „wahrer Mehrarbeits-Marathon“ bevor. Insgesamt sei der Mai mit seinen vielen Feiertagen ein „heftiger Überstunden-Monat“. Das bekämen ebenso die rund 1590 Mini-Jobber im Landkreis Verden zu spüren.

Nicht Neues, was die Gewerkschaft da vertrete, betont Marco Bachmann, Kreisvorsitzender des Dehoga. Im Frühjahr baue sich vieles ab, was sich über Weihnachten angestaut habe. Folglich befinde sich die Arbeitszeit in der Gastronomie in einer ständigen Wellenbewegung. Es gebe halt Saisongeschäfte. Das wisse aber jeder Beschäftigte im gastronomischen Bereich. Woher die Zahl 950 komme, wusste Bachmann nicht zu beantworten. Schließlich sei nicht jeder Mitglied der Gewerkschaft und auch nicht jeder Betrieb in der Dehoga.

koy

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