FSJler organisiert Konzert

Ganz besondere Erfahrung für Valentin Karisch

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Valentin Karisch.

Verden - „Meinen Entschluss, das freiwillige soziale Jahr im Verdener Domgymnasium abzuleisten, habe ich nicht bereut“, so der 19-jährige Valentin Karisch aus Dessau-Roßlau. „Mir gefällt das FSJ bisher sehr gut.“

Er habe bereits viele nette Menschen kennengelernt. Zudem sei er selbstständiger geworden und habe einen Einblick in die Strukturen des Berufslebens und in die Kulturarbeit bekommen.

Der im November 1998 geborene FSJler hat im vergangenen Jahr sein Abitur gemacht. Dann stellte sich die Frage, wie er seinen weiteren Weg gestalten möchte. Nach zwölf Jahren Schule habe er sich nach einer Abwechslung gesehnt und beschlossen, nicht gleich mit dem Studium zu beginnen, sondern sich statt dessen auf einen Freiwilligendienst zu bewerben. Über das Internet wurde er dabei auf die FSJ-Stelle am Domgymnasium aufmerksam. Er bewarb sich und wurde „zum Glück“ genommen.

„Mit meinem Umzug nach Verden begann ein eigenständiges Leben und Wohnen. „Ich habe mich schneller als gedacht daran gewöhnt“, so der 19-Jährige. Da er an der Musikschule „Kurt Weill“ in Dessau-Roßlau zuerst Blockflöte und ab der 5. Klasse Trompete gelernt hatte, spielt er in Verden unter anderem in der Bigband des Domgymnasiums und kam durch seinen Vorgänger Justus Wahlers auch zum Verdener Blasorchester im TSV Borstel. Neu war zudem seine Arbeit. Nachdem er selbst Schüler gewesen war, steht er jetzt auf der anderen Seite des Pults.

Auf der Suche nach Fördermitteln

Bei der für FSJler des Domgymnasiums obligatorischen Organisation eines eigenständigen Projektes kamen ihm als Ehemaliger die guten Kontakte zum Junior Jazz Orchestra Dessau zu Hilfe und das Projekt „River Jazz – Jugendbigbandaustausch Aller- Elbe“ begann. Der größte Teil der vorbereitenden Arbeit bestand aus der Suche nach und der Beantragung von Fördermitteln. Hierbei wurde er tatkräftig von Michael Spöring, stellvertretender Schulleiter und Leiter der Bigband des Domgymnasiums, unterstützt.

Eine weitere komplizierte Aufgabe war die Terminfindung, bei der unzählige Faktoren berücksichtigt werden mussten: Belegung der Aula, Klausurtermine, Termine der Abiturprüfungen, private Termine der Mitglieder beider Bigbands und so weiter. Dabei blieb nur dieser Termin noch im Rennen, trotz des zeitgleichen Abends „Schoolattack in der Stadthalle“. Und noch eine Hürde galt es zu meistern: Unmittelbar vor der Reise des Junior Jazz Orchestra Dessau mussten kurzfristig noch Vertretungen für erkrankte Musiker organisiert werden.

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