Fynn-Malte Aulich am Domgymnasium und bei der HSG Verden-Aller

FSJ im Sport: „Nun geht mein wunderbares Jahr zu Ende“

+
Fynn-Malte Aulich absolvierte sein Freiwilliges Soziales Jahr sowohl bei der HSG Verden-Aller als auch am Domgymnasium.

Verden - Das Urteil über Fynn-Malte Aulich fällt äußerst knapp – und überaus gut – aus: „Er war der beste FSJ-ler, den wir jemals hatten“, stellt Holger Badenhoop, Vorsitzender der Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Verden-Aller dem 19-Jährigen ein Einser-Zeugnis aus. Und auch der Hemsbündener zieht nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der HSG und am Domgymnasium ein positives Fazit, verbunden mit dem Schlusswort: „Nun geht mein wunderbares Jahr zu Ende.“

„Ich bin in eine für mich unbekannte Stadt gekommen und habe sie jetzt mit ihrer Schönheit in mein Herz geschlossen“, lautet sein Resümee. „Dank meiner Arbeit habe ich viele nette, inspirierende, wichtige Menschen kennen gelernt und freue mich jetzt schon, wieder zu kommen.“

Vor elf Monaten trat der Abiturient sein FSJ im Sport an, und das nicht nur in einer für ihn völlig unbekannten Stadt, sondern auch in einer neuen Sportart: Handball. Denn der, so berichtet Fynn-Malte, sei ihm bis dato nur von der WM 2007 und dem dazugehörigen Song der Höhner sowie aus einem Oberstufenkurs bekannt gewesen.

In Lehrgängen und durchs Mitmachen in der B-Jugend der HSG eignete sich der 19-Jährige die nötigen Kenntnisse an, um bald darauf ein eigenes Jugendtraining für die sechs- bis neunjährige Minis und Maxis sowie die 11- bis 13-Jährigen konzipieren zu können. „Die Entwicklung der Spieler aus der Maxi-Mannschaft von unbeholfenen Mädels und Jungs zu trumpfenden, spielfähigen, selbst entscheidenden Spielern war etwas Besonderes“, blickt Fynn-Malte Aulich zurück und fügt hinzu: „Beide Mannschaften sind mir ans Herz gewachsen.“ Holger Badenhoop weiß, dass diese Zuneigung auf Gegenseitigkeit beruht. „Fynn hat viel gemacht, sich sehr eingesetzt, und das ganz selbstständig“, lobt er.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist als Vollzeitstelle konzipiert mit einer 39-Stunden-Woche. Während der Nachmittagsstunden war Fynn-Malte Aulich für die HSG tätig, betreute neben seinen beiden Teams auch noch Handball-AGs an zwei Grundschulen.

Die Vormittage verbrachte der 19-Jährige am Domgymnasium. „Ich durfte auch nach meinem Abitur noch viel (Sport-)Praktisches lernen und nach kurzer Zeit eigenständig Unterrichtsteile unter Aufsicht übernehmen“, berichtet der Hemsbündener.

Jetzt, am Ende seines FSJ, freut er sich nicht nur über die vielen neuen Erkenntnisse, die er dank der Unterstützung der Schule und des Vereins bei mehr als 40 Lehrgangstagen gewinnen konnte. Auch eine Handball-C-Lizenz darf Fynn-Malte jetzt sein Eigen nennen.

Sportlich geht es für den 19-Jährigen weiter. Als Bike-Guide arbeitet er jetzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Danach möchte er reisen, eine Radtour durch Deutschland machen und in einem Jahr „Sport und Leistung“ in Köln studieren.

Von seinen Gastgebern erabschiedet er sich mit wenigen Worten: „Danke Verden. Euer Fynn.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Scheuer: Bahn stellt Maßnahmenpaket für Verbesserungen vor

Scheuer: Bahn stellt Maßnahmenpaket für Verbesserungen vor

Rückrunden-Check: Breite Brust oder Angst im Nacken?

Rückrunden-Check: Breite Brust oder Angst im Nacken?

Skifahrer am Vierwaldstättersee schippern zur Piste

Skifahrer am Vierwaldstättersee schippern zur Piste

Fotostrecke: Mannschaftstraining am Mittwoch ohne Vier

Fotostrecke: Mannschaftstraining am Mittwoch ohne Vier

Meistgelesene Artikel

Stadt will und muss Engpässe bei Kitas und Schulen beheben

Stadt will und muss Engpässe bei Kitas und Schulen beheben

Emma Turowski feiert 100. Geburtstag 

Emma Turowski feiert 100. Geburtstag 

Arbeitsgericht weist Klage von Schiedsrichter der Dritten Liga ab

Arbeitsgericht weist Klage von Schiedsrichter der Dritten Liga ab

So überlebt ihr eure Kohlfahrt ohne Kohllateralschaden

So überlebt ihr eure Kohlfahrt ohne Kohllateralschaden

Kommentare