Fröhliches Stadtteilfest rund um den Bürgertreff lockt mit vielen Attraktionen

Miteinander der Nationen

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Bei den Temperaturen eine willkommene Erfrischung für Mark (l.) und Alexander: das Apfeltauchen.

Verden - Die junge Frau klappte den Teigfladen auseinander, bestrich ihn mit einer Fleischmasse, Tomaten und Zwiebeln und fertig war ein Lahmacun, auch türkische Pizza genannt. Auf dem Stadtteilfest am Hoppenkamp am Sonnabend haben Mitglieder der Türkisch-Islamischen Gemeinde diverse arabische Spezialitäten und Getränke verkauft. „Wir gehören zu dieser Stadt, deshalb wollen wir auf dem Fest auch uns und unsere Kultur präsentieren“, so der Tenor der Beteiligten, denen die Veranstaltung auch die Gelegenheit bot, die im Stadtteil lebenden Menschen zu treffen.

Neben Kulinarischem aus verschiedenen Ländern, Kaffee und Kuchen haben auch der kleine Flohmarkt, Spielbus Fridolin und die vielen Spiel- und Informationsstände das Stadtteilbild rund um den Bürgertreff geprägt. „Tolles Wetter, tolles Fest“ lautete dabei die schlichte Erfolgsformel für die von den Bürgertreff-Mitarbeiterinnen Lydia Wagner und Christel Kijewski mit Hilfe von Meike Götze von der BGP Hausverwaltung organisierte Fest, das mit vielen Aktivitäten lockte.

„An einem solchen Tag ist es leicht, neue Menschen kennen zu lernen“, sagte Peter Fischer, der bereits am frühen Nachmittag mit seinen drei Kindern und Hund Borke über die liebevoll gestaltete Festmeile bummelte.

Das Angebot für Kinder war natürlich besonders interessant. Es lockte mit Attraktionen wie Bullriding, Ponyreiten und etlichen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen waren natürlich auch Wasserspiele wie das Apfeltauchen von klein und groß gleichermaßen frequentiert. Zwei Hüpfburgen und der mobile Kletterturm vom Kletterpark Verden trugen ebenfalls zur guten Beschäftigung der Kinder und Jugendlichen bei.

Die Erwachsenen konnten sich am Gesang und an der Musik von „Pangea“ erfreuen oder von BGP-Manager Dariush Almasi und vom Bürgertreff-Team erfahren, welche Fortschritte die Quartierentwicklung in den vergangenen Jahren genommen hat. Denn beim Zusammenleben und bei der Gestaltung des Stadtteils, so sagte Almasi, sei das aktive Einmischen der Bewohner ausdrücklich erwünscht.

Almasi sagte auch, dass das Miteinander der Kulturen im Stadtteil überwiegend gut funktioniere. „Wir haben kaum Probleme. Die Menschen aus über 30 Nationen leben hier in Frieden zusammen“, bestätigte auch Bürgertreff-Leiterin Kijewski.

Damit dies so bleibt, ist für beide der ständige Austausch wichtig. „Wir sind eng miteinander im Gespräch“, betonte Almasi. Für das Fest hatte die BGP übrigens 5000 Euro locker gemacht, während Bürgertreff und „LuckyDogHostel“, eine bei Osterholz-Scharmbeck ansässige Auffang- und Übergangsstation für Hunde in Not, in den Genuss der Einnahmen aus den Spielen und der Tombola kommen.

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