Wallach erzielt Spitzenpreis bei Online-Auktion

Dressurpferd in Verden für 81 500 Euro versteigert

Der schwarze Wallach Friedrich Schiller mit der Kopfnummer 1.
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Preisspitze bei der Januar-Online-Auktion des Hannoveraner Verbandes war mit 81 500 Euro der sechsjährige Wallach Friedrich Schiller von Finest/Desperados, der nach Frankreich versteigert wurde.

Die erste Online-Auktion 2021 des Hannoveraner Verbandes erfüllte bei den Verantwortlichen die Erwartungen und brachte für die 53 versteigerten Reitpferde mit 19 519 einen Durchschnittspreis, der fast 14 Prozent höher war als der im vergangenen Jahr bei der letzten Auktion in der Niedersachsenhalle mit Zuschauern. Ein Pferd erreicht allerdings einen besonders hohen Preis.

  • Wallach wird für 81 500 Euro versteigert.
  • Friedrich Schiller geht an einen Stammkunden aus Frankreich.
  • Ob zur nächsten Auktion wieder Zuschauer zugelassen sind, ist noch offen.

Verden- Seinem Namensgeber alle Ehre machte Friedrich Schiller. Gleich mit Kopfnummer eins erzielte der Finest-Sohn mit 81 500 Euro den Spitzenpreis der Januar-Online Auktion.

Es war bereits der zweite Auftritt des Finest/Desperados-Sohnes Friedrich Schiller (Züchter Henning Schulze, Tiddische, Aussteller Aldrie Consultants AB, Schweden) in der Niedersachsenhalle. Als Fohlen weckte der gangstarke Rappe schon viel Aufmerksamkeit und wurde nach Schweden verkauft. Sechs Jahre später, inzwischen mit Erfolgen in Dressurpferdeprüfungen ausgestattet, wurde der Wallach nun für 81 500 Euro an einen Stammkunden aus Frankreich versteigert, der sich in vergangenen Zeiten schon zahlreiche Toppferde in Verden gesichert hat, die später im internationalen Viereck glänzten. Schon in der zehntägigen Trainingszeit vor der Versteigerung deutete sich das positive Auktionsergebnis an. Noch kurz vor Beginn des „Bid Ups“ der Online Auktion wurden die Pferde in der Niedersachsenhalle unter Einhaltung aller Hygieneregeln fleißig ausprobiert.

Durchschnittspreis liegt um über 2000 Euro höher als im Vorjahr

Der Durchschnittspreis lag bei 19  519 Euro und war damit um über 2000 Euro höher als im Januar des Vorjahres. 25 Pferde werden in Deutschland bleiben. Mit 28 Pferden liegt der Exportanteil bei über 50 Prozent. Käufer aus Frankreich (sieben) sowie Russland und den USA (jeweils fünf) sicherten sich die größten Kontingente. Außerdem wurden Pferde nach Kanada, Finnland, Großbritannien, Italien, Polen, Saudi-Arabien, Spanien, Österreich sowie in die Schweiz und in die Niederlande versteigert. „Die Kunden fühlen sich bei uns in Verden wohl, auch wenn das Finale wieder am Computer und ohne Zuschauer stattfand. Es gab sicherlich wieder etliche emotionale Momente zu Hause bei den Käufern“, sagte Geschäftsführer Wilken Treu. Eine Doppelspitze gab es jetzt bei der Januar-Online Auktion 2021 bei den Springpferden. Gleich zwei Parcourstalente erzielten einen Zuschlagspreis von jeweils 35 000 Euro. Der Name ist bei Lucky Luke Programm. Der 1,76 Meter große Lord Pizarro/Callistus-Sohn (Züchter Hans Ahlers, Twist, Aussteller Eckhard Witthake, Recke) ist sieben Jahre alt und kann schon sehr gute Platzierungen in Springpferdeprüfungen bis Klasse M* vorweisen. Lucky Luke war einem Stammkunden aus den Vereinigten Staaten 35 000 Euro wert. Dasselbe Ergebnis erzielte auch Cornet XL von Cornet Obolensky/Lex Lugar (Züchter und Austeller Pferdezucht Dr. Rowold, Haselünne). Der sprunggewaltige dunkelbraune fünfjährige Halbbruder des Celler Landbeschälers Colougar von Codex One ist noch drei Zentimeter größer als Lucky Luke. Noch nicht im Turniersport gezeigt, hofft er jetzt auf eine erfolgreiche Zukunft bei einer jungen talentierten Springreiterin aus Niedersachsen. Von den Besitzern aus dem Kreis Verden hatte nur das Gestüt Gerkenhof (Kirchlinteln) ein Pferd zur Versteigerung angeboten. Die vierjährige Rappstute Fienchen von Finest/Danone I wurde für 25 000 Euro versteigert. Sie bleibt in Deutschland. Alle Ergebnisse der Auktion gibt es im Internet unter www.hannoveraner.com.

Die nächste Verdener Auktion für Reitpferde findet am 17. April statt. Ob es sich dann wieder um eine Online-Auktion handeln wird oder aber ob wieder Zuschauer zugelassen sind, wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden. jho

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