Sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen beim Sommerfest im Kinderhaus Eitze

Forscher im Land der Sinne

Mit einem schwungvollen Tanz eröffneten die Kinder das Sommerfest im Eitzer Haus der Lebenshilfe.

Verden-Eitze - Nach Herzenslust im „Land der Sinne“ forschen war beim Sommerfest des Kinderhauses Eitze angesagt. Das große Außengelände war in „Sinnnesinseln“ aufgeteilt. Im Fühlland, Schauland, Lauschland, Duft- und Riechland sowie im Leckerschmeckerland konnten die Kleinen bei vielen verschiedenen Spielen und Aktionen alle ihr fünf Sinne ausgiebig ausprobieren.

Bei ihrer Ankunft wurden die kleinen Reisenden mit einem „Kinderreisepass ins Land der Sinne“ und einer Forscherlupe ausgestattet. Dann konnten sie auf Entdeckungsreise gehen. „Jede Gruppe hatte sich zuvor vier Wochen lang mit einem Thema beschäftigt. Unser Sommerfest ist nun der Höhepunkt des Projektes“, so Einrichtungsleiterin Brigitte Bertram. Mit einer schwungvollen Tanzvorführung, die sie extra für das Fest eingeübt hatten, starteten die Feierlichkeiten und die Reise. Die einzelnen Sinnesländer hatten die kleinen Forscher im Nu erobert. Zu sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen gab es wirklich an jeder Ecke etwas. Im Fühlland etwa konnten die Kinder „Planetenglibber“ anfassen oder sich auf die Fußfühlstraße begeben.

Sommerfest im Kinderhaus Eitze

Im Schauland konnte man sich mit Mimikkarten vor den Spiegel stellen oder aus Oblaten einen Schnabel basteln. Optische Täuschungen sorgten für Irritationen. Im Lauschland konnten die Kinder Rasseln herstellen. Beim Geräuschememory galt es dann herauszufinden, welche Rasseln gleich klingen. Eine Aufgabe, die der kleine David souverän löste. Im Duft- und Riechland machte es den Kindern Spaß, selbst wohlriechende Duftsäckchen herzustellen. Eine feine Nase war auch beim „Duftdomino“ gefordert. Es war nämlich gar nicht so leicht herauszufinden, welche Düfte genau gleich riechen. Kleine Leckermäuler kamen schließlich im Leckerschmeckerland voll auf ihre Kosten. Doch nicht jeder der kleiner Forscher erkannte mit verbundenen Augen auf Anhieb den Geschmack einer Gurke. Hagen genoss es aber sichtlich, sich kleine Leckereien in den Mund schieben zulassen. Viel Spaß machte es auch den Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern Limonade in verschiedenen Geschmacksrichtungen selbst herzustellen. Da die Eltern für ein reichhaltiges Buffet gesorgt hatten, war aber auch außerhalb des Leckerschmeckerlandes für reichlich Genuss gesorgt.

J ahk

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