„Toto“ und „Cremona“ sind Mister und Miss Verden

Fleischrindertage: Cooler Typ und schöne Diva

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So sehen Sieger aus: Mister und Miss Verden 2018, Angus „Toto“ und Highland-Rind „Cremona“.

Verden - „Toto“ heißt er, der neue Mister Verden, ein im ostfriesischen Uplengen beheimateter Spitzenbulle der Rasse Angus. Ein überaus cooler Typ. Er ließ sich weder beim Umhängen der Siegerschärpe durch Jörn Ehlers, Kreislandwirt und Vizepräsident des Niedersächsischen Landvolks, noch durch das anerkennende Klopfen vieler menschlicher Hände oder vom Blitzlichtgewitter der Fotografen aus der Ruhe bringen.

Der Bulle sei rundum entspannt, habe ein sehr ausgeglichenes Wesen, unterstrich Züchter und Besitzer Walter Heymann, der im Übrigen einen nicht minder entspannten Eindruck hinterließ. Umso wilder gebärdete sich das Highland-Rind „Cremona“, die „Toto“ an die Seite gestellte frisch gekürte Miss Verden. Die braunhaarige Diva stand kaum eine Sekunde lang still, riss und zerrte am Führstrick und hielt ihren Züchter und Besitzer, Manfred Heinz aus Scholen, ganz schön auf Trab.

Wie schon in den Jahren zuvor, bildete die Wahl des Mister Verden den publikumswirksamen Höhepunkt der zweitägigen Fleischrindertage. Dafür waren zunächst die Siegerbullen aus den neun Rasseblöcken Limousin, Blonde d’Aquitaine, Fleckvieh, Galloway, Herford, Salers, Welsh Black, Angus und Charolais nochmals in den Ring einzogen, wo Johannes Röttger von der Masterrind das hohe Niveau der Schautiere lobte. Dabei hob der Kenner die Qualität sämtlicher Tiere hervor und bedankte sich außerdem bei den Züchtern und Beschickern für ihr Engagement.

Zuvor hatte das aus ganz Deutschland sowie dem europäischen Ausland angereiste Publikum zur Einstimmung auf die Wahl und das nachfolgende Auktionsgeschehen ein kurzweiliges Schauprogramm genossen. Beispielsweise hatten die Jungzüchter ihre gut aufgestellten Tiere präsentiert und bei der Bullenparade waren die jeweils besten Vererber aus den Fleischrinderrassen vorgeführt worden.

Der Samstag bei den Fleischrindertagen

 © Christel Niemann
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Züchterabend mit „Verdener Spätlese“

 © Christel Niemann
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Zur Auktion wurden 149 Bullen aufgetrieben, davon wurden 144 verkauft. Sie haben überwiegend gute bis sehr gute Preise erzielt, sodass sich der Durchschnittspreis der Auktion auf 3224 Euro und der Gesamtumsatz beider Fleischrindertage auf mehr als 500.000 Euro beläuft. Johannes Röttger: „Auf fast alle Bullen in der Masterrind-Arena wurde flott geboten. Das Angebot an Limousin zu Beginn der Auktion wurde besonders schnell geräumt. Bei dieser Rasse wurde ein Durchschnittspreis von 3525 Euro erzielt, der sogar 300 Euro über dem Vorjahr liegt. Das ist Spitze.“

Auch der frischgekürte Mister Verden kam unter den Hammer. Er wurde für 8000 Euro einem rumänischen Bieter zugeschlagen. Außerdem befanden sich „Jello“, Reservesieger Charolais (Züchter/Besitzer Ernst-August Arndt, Syke) und „Big Boy“, Siegerbulle Limousin (Züchter/Besitzer Hermann Kruse, Syke) unter den Verkaufstieren. Beides Superbullen, die für 7300 Euro und 7000 Euro ihre Besitzer wechselten und zeitnah in Ställe im Landkreis Verden und in den Nachbarlandkreis Osterholz-Scharmbeck umziehen.

Röttger: „Man kann sagen, dass die Erlöse unsere Erwartungen teils übertroffen haben und dass es nur bei Charolais, Galloway und Salers einen minimalen Überhang gab.“

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