Finanzausschuss des Verdener Rats befürwortet Neubau in Döhlbergen und Notstromaggregate

Feuerwehren zukunftssicher machen

Der Fußballplatz in Döhlbergen-Rieda mit der Rasenfläche und dem Tor darauf. Angrenzend ist die  Fahrzeughalle mit dem Rolltor zu erkennen.
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Der Fußballplatz in Döhlbergen-Rieda wird in dieser Größe nicht mehr benötigt. So steht ein Teil der Fläche für den Bau von Parkplätzen zur Verfügung. Die Spielgeräte wandern von rechts nach links und machen Platz für eine Feuerwehr-Übungsfläche. Im Hintergrund ist das Rolltor der Fahrzeughalle zu erkennen. Quer davor soll das neue Gebäude gesetzt werden.

Verden – Der zweite Teil des Feuerwehr-Neubaus an der Lindhooper Straße ist fast fertig. Die Erdarbeiten am künftigen Standort der Ortswehr Walle für den kommenden November im Kalender. Das neue Domizil für die Feuerwehr Hönisch-Hutbergen schon mal ins Visier genommen. Zeit, das nächste Projekt anzugehen. Und so hatte der städtische Ausschuss für Finanzen und Vermögen am Donnerstag über den Neubau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses Döhlbergen-Rieda zu befinden.

Deren Gebäude ist Teil der Mehrzweckanlage Wesermarsch, eingeweiht 1981 und damit nicht mehr den aktuellen technischen Anforderungen entsprechend. Das Tor der Fahrzeughalle ist zu klein für einen modernen Fuhrpark. Es fehlt eine Abgasabsauganlage. Die Sanitäranlagen bedürfen der Erneuerung. Lager- und Verkehrsflächen reichen nicht aus.

Baukosten von 515000 Euro

All das hat die Feuerwehr-Unfallkasse bereits bemängelt. Die Zustimmung des Ausschusses kam denn auch erwartungsgemäß. Derzeit geht die Stadtverwaltung von reinen Baukosten in Höhe von 515 000 Euro aus, zuzüglich 25 000 Euro für zusätzliche Stellplätze und 10 000 Euro für Gehölze und deren Pflege. Baubeginn soll im März 2022 sein, die Fertigstellung im November.

Geplant hat die Stadtverwaltung derzeit, die alte Halle zur Umkleide umzubauen, WCs und Duschen zu sanieren und vor den Bestandsbau eine neue Fahrzeughalle zusetzen.

Das Projekt macht eine Neuordnung der Parkplätze erforderlich. Insgesamt 21 Stellflächen – zwölf für die Feuerwehr und neun für den Verein – entstehen. Dafür wird der angrenzende Fußballplatz verkleinert. Er werde ohnehin seit Jahren nicht mehr genutzt, ist der Beratungsvorlage zu entnehmen.

In die Zukunft geplant

„Ziel dieses Feuerwehr-Neubaus ist es, den Standort zu erhalten“, erklärte Wolfgang Tobias, Leiter Hochbau, dem Ausschuss. Es werde also beim Stellplatz für ein Fahrzeug bleiben, ergänzte Stadtbrandmeister Peter Schmidt. „Aber es kann dann auch mal ein größeres dort positioniert werden“, so Verdens oberster Feuerwehrmann weiter. „Da ist schon in die Zukunft geplant worden.“

Feuerwehren als Bestandteil der kritischen Infrastruktur müssen stets einsatzfähig sein. Das geht nicht ohne Elektrizität. Allerdings ist bis auf den Neubau an der Lindhooper Straße keines der insgesamt acht Feuerwehrhäuser mit einem Notstromaggregat ausgerüstet. Hier, so war sich der Ausschuss einig, soll nachgebessert werden. Auch, damit die Bevölkerung beim Ausfall von Telefon und Mobilfunk über das Funknetz der Wehren Hilfe anfordern kann. Die jüngste Hochwasser-Katastrophe hat gezeigt, dass derlei Szenarien keine Hirngespinste sind.

Aufgabe der Stadtverwaltung wird es nun sein, die Kosten für die Notstromversorgung zu ermitteln und dabei neben Dieselgeneratoren auch Photovoltaikanlagen für den Betrieb im Blick zu haben.

Von Katrin Preuss

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