Feuerwehr übt in Walle im unbewohnten Haus / Unter Atemschutz

Besondere Herausforderung

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden-Walle - Feuer in einem unbewohnten Haus, so die Meldung an die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Walle am Mittwochabend. Ortsbrandmeister Mario Rosebrock nutzte das Gelände und rief seine Mannschaft zu einer schweißtreibenden Übung.

Nach einer ersten Lageerkundung stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass bei Renovierungsarbeiten im Haus ein Feuer ausgebrochen war und sich mehrere Personen im inzwischen vollkommen verqualmten Gebäude befanden. Sofort wurde Unterstützung von den Wehren Dauelsen und Scharnhorst angefordert und die Menschenrettung unter Atemschutz eingeleitet.

Mehrere Trupps rückten gleichzeitig in das Gebäude vor und konnten erfolgreich vier Personen ins Freie retten. Diese wurden bis zur Übergabe an den Rettungsdienst erstversorgt. Mehrere Gasflaschen wurden zudem aus dem Gebäude herausgeholt, bevor das Feuer endgültig gelöscht werden konnte. Zum Abschluss der Einsatzübung wurde das Gebäude mithilfe eines Lüfters rauchfrei gemacht.

Zufrieden mit der Übungsleistung zeigte sich der Waller Ortsbrandmeister Mario Rosebrock, der mit seinem Team die Übung ausgearbeitet hatte: „Alle Ziele wurden erreicht und der Ablauf war größtenteils reibungslos.“ am Übungsobjekt war die sehr verwinkelte Bauweise, erläutert Rosebrock. Daher war es erforderlich, zur Personensuche mehrere Atemschutztrupps gleichzeitig einzusetzen und untereinander zu koordinieren. Besonders erfreut zeigte sich Verdens Stadtbrandmeister Peter Schmidt über die Vielzahl junger Einsatzkräfte, die an dieser Übung teilgenommen hatten. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Dauelsen, Scharnhorst und Walle mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.

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