Ausschuss befasst sich mit Brandschutz 

Feuerwehr Verden: Am Dienstag Grundsteinlegung

Verden - Tagt der Feuerschutzausschuss der Stadt, sind die Plätze für die Zuhörer gut gefüllt. Da machte auch die Sitzung am Mittwoch keine Ausnahme. Und das, obwohl die Tagesordnung wenig Spektakuläres versprach.

Über den Fortgang der Bauarbeiten an der Lindhooper Straße waren die Feuerwehrleute besser informiert als der Fachbereich. Immerhin konnte dessen Leiter Rüdiger Nodorp noch berichten, dass man sich sowohl bei den Kosten als auch beim Zeitplan im Soll befinde. So könne denn am kommenden Dienstag der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt werden.

Dieses Gebäude wird vorerst der einzige Neubau für eine Feuerwehr im Stadtgebiet sein. Zwar hat die Feuerwehr-Unfallkasse festgestellt, dass die Häuser der Wehren Döhlbergen-Rieda, Hönisch-Hutbergen und Walle nicht mehr den heute erforderlichen Standards und Größen entsprechen. Doch auf Neubau beziehungsweise Erweiterung müssen die Ehrenamtlichen aufgrund der enger werdenden Haushaltslage noch warten.

Stadtbrandmeister Peter Schmidt appellierte in diesem Zusammenhang dennoch schon einmal an die Politik, bei Neubauten auch künftige Anforderungen im Blick zu haben. So sei in den vergangenen Jahren bei keiner Maßnahme eine Platzreserve geschaffen, sondern stets auf Basis der vorhandenen Fahrzeuge und Geräte gebaut worden.

656.600 Euro für Brandschutz

Für 2019 sind zunächst einmal je 35.000 Euro für Döhlbergen-Rieda und Hönisch-Hutbergen eingeplant, um die nötigen Umsetzungsplanungen voranzubringen. Im selben Jahr sind für Walle 20.000 Euro vorgesehen: für eine Anpassung des Flächennutzungs- und das Aufstellen eines Bebauungsplanes.

Denn die Waller Wehr kann an ihrem aktuellen Standort nicht mehr erweitert werden. Ein Anbau ist aber nötig, um einerseits die Fahrzeuge sicher unterzubringen und, um Platz zu schaffen für die Einsatzkleidung. Die müssen die Waller derzeit in der Fahrzeughalle lassen. Das aber ist nicht zulässig.

Einmütig stimmte das Gremium nun am Mittwoch dem Vorschlag zu, dass die Feuerwehr auf dem gegenüberliegende Grundstück Ecke Waller Heerstraße/Am Schulberg einen neuen Standort erhalten soll. Die Fläche gehört der Stadt, sodass hier zunächst keine Kosten entstehen.

Ebenfalls einstimmig votierte der Ausschuss für die 656.600 Euro, die Verden im kommenden Jahr für den Brandschutz ausgeben will. Knapp die Hälfte, 309.300 Euro, wird in Ausrüstung für die acht Wehren im Stadtgebiet mit ihren knapp 350 freiwilligen Aktiven fließen. Mit 255.000 Euro machen die Abschreibungen einen großen Kostenfaktor aus.  

kp

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung / Marvin Köhnken

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