JuMP in Verden begeistert Jung und Alt

„Das Festival ist richtig gut“

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„Lenna“ sorgten für Stimmung in Verden.

Verden - „In Verden ist musiktechnisch zu wenig los!“ Diese Klage hören die in der Jugendarbeit tätigen Mitarbeiter allenthalben, vor allem von Jüngeren. Am Freitag hatten die Liebhaber von Livemusik, von Pop, Rock, Hip-Hop & Co eine neue Anlaufstelle: Das erste Festival „Jugend und Musik im Park“, kurz JuMP in Verden, war ein voller Erfolg und eine Wiederholung bereits realistische Option.

Rechtzeitig zum Aufbau der Festival-Meile im Allerpark klarte der Himmel auf und es blieb trocken.

Vier Bands – FreiGeist, Lenna, Phaenotypen und Escayline, fast sechs Stunden Musik, professionelle Moderation durch die Hamburger Poetry-Slammer Lennart Hamann und Hannes Maaß, gutes Entertainment, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Bullriding, American Gladiator oder Kicker, eine kleine Info- und Foodmeile mit Sunshine-Bar und mehrere hundert Besucher: Die Bilanz könnte kaum besser sein.

Das sehen auch Christel Kijewski , Simone Köppen, Sarina Wilhelm und Moritz Jungblut vom Netzwerk Jugend so, die den organisatorischen Festival-Part gestemmt haben, so.

Für Bürgermeister Lutz Brockmann haben sich die Erwartungen an die Festivalpremiere erfüllt: „Das Format kommt gut an, der Ablauf ist perfekt, auch Jugend- und Lärmschutz sind optimal berücksichtigt“, sagte der Verwaltungschef am Freitagabend. „Bislang habe ich nur positive Resonanz vernommen“, freute er sich.

Was oft nur bekannten Bands gelingt, haben beim „JuMP“ sämtliche Bands aus dem Bremer Umland geschafft. Vor allem die Herzen der Jüngeren schlugen bei den Auftritten der Musiker höher, und viele sangen die teils emotionsgeladenen Songs lauthals in den ersten Reihen vor der Bühne mit. Etwas abseits genossen aber auch die älteren Semester die Songs und spendeten den Musikern reichlich Applaus.

„Das Festival ist richtig gut“, lautete der Tenor der jungen Leute. „Klasse, dass es endlich in der Stadt ein solches Festival gibt, so dass hier endlich mal was los ist“, meinten Lea Sanders und Christine Moje. Die Bands seien gut, aber „Lenna“ gefalle ihnen am besten. „Die machen nicht nur gute Musik, sondern sie schreiben ihre Songs selbst. Und weil sie alles auf Deutsch machen, kann man sie wenigstens auch verstehen.“ Auch dass das Festival keinen Eintritt kostet, finden die jungen Leute super. „Das und das Bullenreiten ist überhaupt das Beste hier“, sagt der zwölfjährige Kevin aus Hönisch.

JuMP Festival in Verden

Fazit: Sowohl den Bands als auch den Gästen war der Spaß deutlich anzumerken, und die für das Festival Verantwortlichen waren ebenfalls sehr zufrieden und beeindruckt. JuMP sei als Festival für Jugendliche und junge Erwachsene geplant gewesen. Umso schöner, dass es sowohl die Generationen als auch die Nationalitäten übergreifend anspreche, erklärte Brockmann, der sich eine Wiederholung des Festivals im Allerpark gut vorstellen kann. 

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