Festakt zum 125-jährigen Bestehen mit Gästen aus dem Sport und der Politik

Rennverein fehlen Sponsoren

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Kurt-Henning Meyer überreicht Anne Plenert die Goldene Ehrennadel für 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Verden - Der Rennverein Verden besteht seit 125 Jahren. Anlass genug für den Vorstand, zu einem kleinen Festakt auf die Rennbahn einzuladen. Vorsitzender Kurt-Henning Meyer konnte dazu viele Gäste aus dem Sport und dem öffentlichen Leben begrüßen, darunter Verdens stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Sodys und der Geschäftsführer des DVR (German Racing) Jan Anthony Vogel.

Kurt-Henning Meyer sprach die wichtigsten Stationen des Rennvereins in den vergangenen 125 Jahren an. Nach der Gründung im Jahre 1890 fanden schon ein Jahr später am 15. Juni 1891 die ersten Galopprennen „Auf der Maulohe“ statt. 1906 wurde der Toto eingeführt. Es folgten schwere Jahre in den beiden Weltkriegen und der Galopprennsport ruhte nicht nur in Verden.

1947 gab es aber schon einen Wiederanfang mit dem ersten Renntag. Und bis heute wurden bei den Galopprennen in Verden viele Neuerungen eingeführt. So wurde 1988 der Elektronen-Toto eingeweiht. Seit 1990 werden die Rennen in Verden mit der Startmaschine gestartet, was wesentlich mehr Gerechtigkeit für alle Beteiligten brachte. Auch das „Wetten von Bahn zu Bahn“ ist längst möglich und die Rennen werden heute live per Satellit in alle deutschen Wettannahmestellen übertragen.

Vor vier Jahren wurde die Rennbahn im Zuge der Umbauarbeiten beim Hannoveraner Verband ein wenig verlegt, dadurch aber auch verbessert. Die Sicherheit für Jockeys und Pferde wurde wesentlich erhöht. „Obwohl es immer schwieriger wird für Galopprennen Sponsoren zu finden, werden wir weiterhin versuchen, mindestens einen Renntag im Jahr durchzuführen“, versprach Kurt-Henning Meyer.

Im Rahmen des Empfangs wurde Anne Plenert für über 30-jährige Tätigkeit im Beirat des Verdener Rennvereins mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die ehemalige Kirchlintelnerin wohnt seit einigen Jahren in Bremen, hält aber dem Rennverein Verden weiterhin die Treue und ist bei der Vorbereitung der Renntage und am Renntag selbst unentbehrlich.

Im Anschluss an den Empfang ging es hinaus auf die Rennbahn, wo unter den Klängen der Parforcehornbläser „bien Aller“ gemeinsam von Jutta Sodys, Jan-Anthony Vogel und Kurt-Henning Meyer an einem ruhigen Ort eine Bluteiche gepflanzt wurde. Der Jubiläumsbaum soll dem Rennverein Verden für die Zukunft viel Glück bringen. Die meisten der Gäste blieben nach dem Empfang gleich auf der Bahn, um sich am Nachmittag noch sieben spannende Galopprennen anzusehen.

jho

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