Ferienpassaktion ermöglicht Kindern Einblick in die Welt des Kampfsportes

Karatekids trotzen der Hitze

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Ulrike Maaß und Simen Mahnke brachten den Kindern der Ferienpassaktion Karate bei.

Verden - Von Sebastian Bauerschäfer. Karate ist mit Schweiß verbunden. Zum einen, weil die Ausübung der japanischen Kampfkunst an sich schon schweißtreibend ist. Zum anderen erhitzte sich die Halle der Nicolaischule aufgrund von hohen sommerlichen Temperaturen am Dienstag auf gefühlte 50 Grad.

Neun interessierte Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren waren gekommen, um im Rahmen des städtischen Ferienpasses Karate kennen zu lernen. Unter Leitung von Ulrike Maaß und Simen Mahnke vom Bushido in Verden hielten die kleinen Teilnehmer tapfer durch und absolvierten dabei ein beachtliches Programm.

„Die Kinder haben alle Übungen toll mitgemacht. Obwohl es bei dieser Hitze sicher nicht immer einfach war“, sagte Maaß sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der knapp zwei Stunden langen Trainingseinheit. Für ihren Lehrpartner Simen Mahnke fand die mehrfache Deutsche Meisterin im Karate ebenfalls sehr lobende Worte: „Simen kommt gut mit Kindern klar, er möchte selbst Trainer werden. Ich sehe ihn auf einem guten Weg.“ Mehrere kleine Trinkpausen und das eine oder andere Spiel sorgten immer wieder für Abwechslung bei den Kids. Verschiedene Übungen, bestehend aus Schlag-, Tritt,- Block- und Fußbewegungen, mal an Bällen oder an von Simen Mahnke gehaltenen Schlagpolstern, weckten den Ehrgeiz und forderten den vollen Einsatz der Mädchen und Jungen. Diese Aufgaben sollten vor allem Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer schulen.

Den pädagogischen Hintergrund erklärt Ulrike Maaß: „Respekt vor dem Gegner und Disziplin sind die wichtigsten Grundregeln des Karate. Je früher Kinder diese Werte als Basis ihres Sozialverhaltens erlernen, desto besser.“

Ein Teil der Veranstaltung nahm deshalb auch die Vermittlung der traditionellen Werte der Kampfsportart ein, zum Beispiel die richtige Begrüßung des Gegners mit Verbeugung oder das korrekte Platznehmen. Selbst beim Verlassen der Sporthalle wahrten die Kinder die im Karate übliche Etikette. Mit einer Drehung und anschließender Verbeugung zum Rauminneren als Abschluss endete der aufregende Tag für die kleine Gruppe.

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