„Verdener Spätlese“ im Rahmen der Fleischrindertage / 7 000 Euro für Dirdy

Die Favoritin erzielt den Spitzenpreis

Limousin-Färse Dirdy aus der Zuchtstätte Klemm erzielte bei der „Verdener Spätlese“ mit 7 000 Euro den Spitzenpreis. Fotos: NIemann

Verden – Sie war die Favoritin der „Verdener Spätlese“, der Eliteauktion am Vorabend der Fleischrindertage in der Niedersachsenhalle: Dirdy, eine prächtige Limousin-Färse und amtierende Bundessiegerin von Laasdorf aus der Zuchtstätte Klemm in Hartmannsdorf-Reichenau. Auktionator Torsten Kirstein überschlug sich förmlich. Mit immer neuen Attributen pries er die Vorzüge der genetisch hornlosen Färse, für die letztlich nach spannendem Bieterduell bei 7 000 Euro der Hammer fiel.

Seit über vier Jahrzehnten haben die Niedersächsischen Fleischrindertage in Verden große Bedeutung in der Fleischrinderzucht. So war denn das Interesse von Züchtern und Landwirten aus dem In- und Ausland an der nunmehr 41. Auflage der Traditionsveranstaltung groß. Bereits dem Züchterabend mit Eliteauktion „Verdener Spätlese“ waren ein Spitzenbesuch und reges Bieten beschert. Auch die Kollektion aus sieben Fleischrinderrassen von Angus über Blonde d’Aquitaine bis hin zu Fleckvieh ließ keine Wünsche offen. Folglich optimale Voraussetzungen für die Abendauktion, die dann auch erwartungsgemäß erfolgreich verlief.

Insgesamt wurden 13 Jungtiere zum Verkauf angeboten; ein Teil davon tragend. Auktionator Torsten Kirstein musste kaum Werbung für die typreiche, exterieurstarke Elite-Truppe machen, die neben rahmigen Körpern mit viel Ausstrahlung glänzte. Die Gebote kamen schnell, wenngleich sie von großen Nachfrageunterschieden bei den verschiedenen Rassen geprägt war.

Von 2 500 bis 7 000 Euro reichten die Verkaufspreise der Tiere, wobei die eingangs erwähnte Limousin-Färse den absoluten Höchstpreis erzielte. Dem Zuschlag war ein entsprechend heißes Bieterduell vorausgegangen.

Im preislichen Spitzensegment ist auch die Angus-Färse REA Gamba s platziert, ein Jungrind aus der renommierten Zuchtstätte von Heinz-Wilhelm in Burgwedel, das für 6 000 Euro den Besitzer wechselte. Kirstein pries das Rind als Tier von Extraklasse und beschrieb mit blumigen Worten Abstammung und außerordentliches Pedigree.

Das dritthöchste Gebot der abendlichen Auktion in Höhe von 5 400 Euro erzielten die eingangs von Kirstein favorisierte Limousin-Färse Highlight (Züchter/Besitzer Jochen Willen, Löningen) sowie die auffallend temperamentvolle Blonde d’Aquitaine-Färse Gol Rosi (Züchter Klaus Dieter Golze/Besitzer Stefan Alexander Golzen, Dassel).

Insgesamt wurden bei der abendlichen Auktion 13 Tiere mit einem Gesamtumsatz von 52 900 Euro zugeschlagen und so ein Durchschnittspreis von 4 069 Euro erzielt.  nie

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