Fahrplan für den Anschluss der neuen Eisenbahnbrücke über die Aller

Ab Oktober im Betrieb

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In das Schotterbett der neuen Eisenbahnbrücke werden zur Zeit die Schwellen gesetzt.

Verden - Zwischen den leuchtend blauen Seitenelementen liegt schon das Schotterbett. Mit schwerem Gerät setzen Arbeiter zur Zeit die Betonschwellen darauf, die dann die Schienen tragen sollen. Mitte Oktober, so plant Bauherr Bahn AG, kann die Brücke über die Aller in Betrieb genommen werden.

Die Arbeiten an dem Großprojekt schreiten voran, und auf der Baustelle an der Bahnstrecke in Richtung Hannover ist das Ende erkennbar. „Der Fahrplan steht“, meldet auch das Projektmanagement der Bahn.

Die Schienen seien bereits Ende Mai geliefert worden, und würden Zug um Zug auf den Schwellen befestigt. Später sorge eine Stopfmaschine für die endgültige Lagerung der Gleise. „Die Schienenenden werden mittels Laschen verbunden.“

Anschließend können die Oberleitungen montiert und ausgerichtet werden. Bis Mitte August sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen werden. Und dann muss die Strecke über das neue Brückenbauwerk an den alten Schienenstrang angeschlossen werden.

In jeweils einwöchigen Sperrungen werden die neuen Schienen gleisweise in den „Anschwenkbereichen“ angeschlossen. Dabei geht es um die Abschnitte der Strecke südlich der Wätern und nördlich der Aller. Immerhin jeweils eine Länge von 200 Metern. Dort könne nur in einer „Gleissperrpause“ der neue Schienenstrang an den Bestand angeschlossen werden, meldet die Bahn.

Die erste durchgehende Sperrung der östlichen Gleise zum Anschluss an die neuen Schienen sieht der Fahrplan für die Woche vom Sonnabend, 29. August, bis Sonnabend, 5. September. Die zweite Sperrung auf der Westseite folgt am Dienstag, 6. Oktober, bis Dienstag, 13. Oktober.

Und wenn das erledigt ist, sei die neue Streckenführung und die blaue Brücke dann auch in Betrieb. Im Vor- und Nachlauf seien allenfalls noch weitere kurze nächtliche Sperrpausen nötig. Die Anwohner sollen rechtzeitig informiert werden, verspricht das Projektmanagement. Für die ausführende Firma, die Max Boegl Bauunternehmung mit Sitz in Neumarkt, ist dann allerdings noch nicht Feierabend in Verden. „Von April bis Oktober 2016 erfolgt dann der Abbruch der alten Brücken“, meldet die Bahn. Ein Jahr Arbeit bleibt also noch.

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