Sicher über die Kreisstraße 28

Fahrbahnteiler und dann Tempo 30 Neumühlen

Blick auf die Einmündung Kreisstraße 28/An der Halse
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Blick auf die Einmündung Kreisstraße 28/An der Halse: Auf dem neuen Radweg an der K28 lässt es sich wunderbar radeln. Was noch fehlt, ist ein sicherer Übergang, um gegenüber weiter in Richtung Walle oder Scharnhorst radeln zu können.

Keine Buckel mehr, alles neu, alles eben und glatt. Darauf lässt sich wieder bestens radeln durch das Wäldchen an der Kreisstraße Neumühlen bis Höhe der Straße An der Halse. Doch wie sicher auf die andere Seite kommen? Ideen gibt‘s!

Verden – Der Radweg an der Kreistraße 28 in Neumühlen ist einwandfrei. Kein Huckel mehr! Der Landkreis Verden hat als Bauherr tief in die Tasche gegriffen. Doch wer als Fußgänger oder Radfahrer auf die andere Seite, in die Straße An der Halse weiter in Richtung Walle will, der sollte genau gucken und sich sputen. Kurvenbereich und Tempo 50, unübersichtlich für Autofahrer, für Radler und Fußgänger, eben nicht optimal. „Wer da rüber will, der muss die Kreisstraße sichern wechseln können“, fordert auch Gerard-Otto Dyck, Ortsbürgermeister in Scharnhorst.

Kreisstraße 28: Unübersichtlich für Autofahrer, für Radler und Fußgänger

Die Forderung nach einem sicheren Übergang kommt nicht von ungefähr, eben auch deshalb, weil an der Kreisstraße gerne und viel geradelt wird. Ein Grund mehr für den Landkreis als Straßenbauträger, die rumpelige Verbindung in dem Waldstück auf Vordermann zu bringen. „Insgesamt war der Radweg in einem desolaten Zustand“, so Werner Stadtlander, Leiter der Abteilung Straßen beim Landkreis. Schuld an den Verwerfungen waren insbesondere die angrenzenden Bäume und deren Wurzeln. Abfräsen, auskoffern, neuer Belag drauf, so einfach wollte es sich der Bauträger nicht machen.

Statt Asphalt schlängeln sich auf einer Strecke von circa 650 Metern sogenannte Radwegpflastersteine vorbei an Eichen und Buchen. Deutlich komfortabler, wenn auch nach wie vor ein wenig schmal. Doch mehr ging nicht, bedauert Stadtlander. Nicht nur, weil links und rechts die Bäume stehen. „Den Querschnitt zu ändern, damit wären ein erheblicher Plan- und Genehmigungsaufwand sowie der Ankauf von Flächen verbunden. Das hätte sehr viel Zeit gekostet.“ Insgesamt 160 000 Euro hat der Landkreis für den kompletten Neuaufbau gezahlt.

Fahrt durch das Wäldchen: Statt Asphalt schlängeln sich auf einer Strecke von circa 650 Metern sogenannte Radwegpflastersteine vorbei an Eichen und Buchen.

Landkreis Verden: 160.000 Euro für kompletten Neuaufbau

Die Stadt Verden freut’s, zumal der nun komfortable Weg ein Teilstück im Radwegkonzept zwischen Bahnhof, Walle sowie Berufsbildenenden Schulen in Dauelsen ist. „Wir planen in Verlängerung der Straße An der Halse das Teilstück nach Walle oder auch in Richtung BBS auszubauen“, sagt Rainer Kamermann.

Stadt Verden will Radweg durch die Straße an der Halse bis nach Walle

Die Zusage für Fördergelder hat sein Fachbereich Straßen und Stadtgrün. Gebaut werden soll im nächsten Jahr, doch was fehlt, ist eine sichere Querung, die Radfahrer und Fußgänger auf die jeweils andere Straßenseite bringen würde. „Da müssten wir mit dem Landkreis verhandeln“, sagt Kamermann.

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Werner Stadtlander wüsste eine Lösung: „Wenn wir über Querungsmöglichkeiten der Straße Neumühlen reden, dann wäre hier über ein Fahrbahnteiler zu diskutieren.“ Das alleine würde allerdings nicht reichen: „So ein Fahrbahnteiler ist zwingend mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung und Tempo 30 verbunden“, ergänzt Stadtlander.

Fahrbahnteiler ist zwingend mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung und Tempo 30 verbunden

Bei der Stadt und im Ortsrat Scharnhorst kommt die Idee gut an. „Das Interesse in Scharnhorst an der Route ist groß“, so Dyck. Er macht aber auch deutlich, dass ein Fahrbahnteiler in der Kurve kaum denkbar sei. „Da kommt nur eine Stelle vor oder hinter der Kurve infrage, da, wo alle Verkehrsteilnehmer freie Sicht haben“, so Dyck.

Ähnlich denkt Fachbereichsleiter Rainer Kamermann, setzt aber auch noch andere Prioritäten: „Wir werden erst den Radweg An der Halse in Richtung Walle bauen und dann reden wir mit dem Landkreis darüber, wo die Querung an der Kreisstraße hinpasst.“

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