Fachausschuss befasst sich mit Details für Neugestaltung / LVNG-Antrag im Mai

Abfallfrosch und Bänke für den Bahnhofsplatz

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Probesitzen vor dem Bahnhof: Fachbereichsleiterin Bettina Hesse (r.) erklärte dem Ausschussvorsitzenden Carsten Hausschild Details zu den aufgestellten Bänken.

Verden - Wenn man seine Wohnung neu einrichtet, ist das zuweilen spannend. Schließlich muss man mit seiner Entscheidung dann leben. Vor einer ähnlichen Situation standen auch die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Straßen und Stadtgrün. Ihre Aufgabe war in der Sitzung am Mittwoch, das Mobiliar auszuwählen, das einstmals die wartenden Zug- und Buskunden auf dem Bahnhofsplatz nutzen sollen.

Von Anfang an ohne Frage war bereits, dass die Reisenden ihren Müll in den Abfallfrosch werfen sollen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die massive Tonne des Typs „Frog“, die auch schon in der Fußgängerzone zu finden ist, am Bahnhof aufgestellt werden soll.

Spätestens, als es um die Bänke ging, hatten sie dann aber die Qual der Wahl. Und damit die leichter fällt, hatten Mitarbeiter des Bauhofs eine Vorauswahl vor dem Bahnhofsgebäude zum Probesitzen aufgestellt. Die Preise variieren je nach Design und Ausstattung zwischen 900 und 1700 Euro.

Aus einer Präsentation erfuhren die Ratsmitglieder dann außerdem, was die Fachleute für die Beleuchtung der Wartebereiche und Wege auf dem Gelände und auf der modernisierten Bahnhofstraße vorbereitet hatten.

Bis zum 16. März, so ist der Zeitplan, sollen all diese Details geklärt sein. Dann kann der Förderantrag für das Gesamtprojekt mit einem veranschlagten Volumen von immerhin 4,9 Millionen Euro bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) im Mai gestellt werden kann. „Wenn wir es bis dahin nicht schaffen, verschiebt sich das ganze Projekt um ein Jahr“, erklärte Fachbereichsleiterin Bettina Hesse. Die Mitglieder des Ausschusses unter dem Vorsitz von Carsten Hausschild (SPD) spürten den Druck der Entscheidung, damit die Kostenberechnungen rechtzeitig fertig werden können. Zunächst aber, so konnte Hesse sie beruhigen, gehe es um eine Empfehlung, um den Planern etwas an die Hand zu geben. Für die Entscheidung soll es dann auch die von Detlef Peterson (CDU) geforderte, ausformulierte Beschlussvorlage geben.

Die gewünschte Empfehlung war relativ schnell gefunden. Das Konzept für den „Kiss-&-Ride“-Parkplatz auf der rechten Seite war allen Ausschussmitgliedern auf dem Parkplatz zu üppig ausgelegt. Sie reduzierten die geplante Anzahl von vier Bänken. Eine Eigenkonstruktion mit Douglasienbohlen auf einer Mauer soll sich links vom Bahnhofsgebäude anschließen und am ZOB entlang sollen acht Bänke mit ähnlichem Holz Reisenden Entlastung bieten. Dabei sollen die Anregungen des Seniorenbeauftragten Christoph Gürlich zur Höhe der Bänke und zur Ausstattung mit Lehnen zumindest bei einigen berücksichtigt werden.

kle

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