Ausgezeichnete Bilder werden erstmalig nach Lockdown im Deutschen Pferdemuseum gezeigt

Europas beste Naturfotografien

Das Siegerbild „Des Affen Maske“ zeigt Makaken bei ihrer Show in einer Kneipe.
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Das Siegerbild „Des Affen Maske“ zeigt Makaken bei ihrer Show in einer Kneipe.

Verden – Ohne die coronabedingte Schließung, die alle Kultureinrichtungen betrifft, wäre im Deutschen Pferdemuseum in Verden eine Ausstellung mit Europas besten Naturfotografien 2020 zu sehen. Als europaweit erster Ausstellungsort präsentiert das Museum die besten Fotografien des renommierten Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2020“, der alljährlich von der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) ausgelobt wird.

Die hochkarätigen Fotos sind gut in Verden angekommen, die Ausstellung ist fertig und wartet auf ihr Premierenpublikum. „Sobald es den Museen wieder gestattet wird zu öffnen, wird auch die Sonderausstellung für die Gäste zu sehen sein“, verspricht Ina Rohlfing vom Deutschen Pferdemuseum. Bereits jetzt ist klar, dass die Laufzeit bis 21. März ausgeweitet wird.

„Wir sind außerordentlich dankbar, dass die GDT so offen mit unserer Anfrage umgegangen ist und wir die Ausstellung nun vier Wochen länger zeigen dürfen als ursprünglich geplant.“

Seit 2001 lobt die GDT den europaweiten Naturfotografenwettbewerb aus, der sich über die Jahre zu einer festen Größe von internationalem Rang entwickelt hat. Mit authentischen und ästhetisch ansprechenden Bildern wirbt der Wettbewerb für den respektvollen Umgang mit der Natur und für den Erhalt von Arten und Lebensräumen. Mehr als 19 000 Fotos, aufgenommen von Profi- und Hobbyfotografen aus 38 Ländern, wurden diesmal zum Wettbewerb eingereicht. Innovation und Kreativität, der Einsatz neuer Techniken und der Mut zu ungewöhnlichen Kompositionen zeichnen die Wettbewerbsbeiträge aus.

Zum Europäischen Naturfotograf des Jahres 2020 kürte die internationale Jury den Niederländer Jasper Doest mit seinem Bild „Des Affen Maske“. Sein rührendes Foto entstand in einem traditionellen japanischen Sake-House und zeigt einen verkleideten Makak, der die Restaurantbesucher während des Abendessens mit Kunststücken unterhalten soll. Eine Momentaufnahme, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier kritisch hinterfragt.

Doest hat Ökologie studiert, ist langjähriges Mitglied der International League of Conservation Photographers (ILCP) und Botschafter des World Wildlife Fund. Darüber hinaus ist Doest als Fotograf für das Magazin National Geographic tätig. Seine Bilder wurden in zahlreichen renommierten Wettbewerben ausgezeichnet, darunter World Press Photo, Wildlife Photographer of the Year und Europäischer Naturfotograf des Jahres.

Neben dem Gesamtsieger sind in der Ausstellung über 80 weitere hochkarätige Fotografien zu sehen. Sie bestechen durch ihre Vielfältigkeit und ihre speziellen und faszinierenden Entstehungsgeschichten. Die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite der Naturfotografie – von ungesehenen Verhaltensweisen, seltenen Arten, intimen Tierportraits, verträumten Pflanzenbildern bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit den Belangen des Natur- und Artenschutzes.

Begleitend zur Ausstellung ist im Tecklenborg-Verlag ein Bildband erschienen, der im Museumsshop erhältlich ist. Mit Blick auf die Corona-Pandemie verweist das Museumsteam hinsichtlich des genauen Öffnungstermins, der Öffnungszeiten und Besuchshinweise auf die Homepage www.dpm-verden.de.

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