Im Eurocamp die Sprache erlernen und Freunde finden

Vier Verdener nach Warwick

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Freuen sich auf ihren Aufenthalt in Warwick (v.l.): Christina Polster, Miriam Wolters, Fabian Hauschild, Niki Chantal Erhart und Alexandros Baxevanis mit Bürgermeister Lutz Brockmann.

Verden - Vier strahlende Gesichter: Niki Chantal Erhart, Miriam Wolters, Alexandros Baxevanis und Fabian Hauschild freuen sich auf die Reise in Verdens Partnerstadt Warwick. Die vier wurden von der Stadt Verden als Teilnehmer des Eurocamps ausgewählt, das vom 6. bis zum 20. August in dritter Auflage stattfindet.

Begleitet werden die vier Verdener auf ihrer Reise von Christina Polster. Die 18-jährige ist privat in Warwick untergebracht und absolviert zeitgleich ein Praktikum in der Tourist-Information. Sie wird aber auch an einigen Eurocamp-Aktivitäten teilnehmen.

Im vergangenen Jahr trafen sich die Jugendlichen aus den Partnerstädten Saumur, Warwick, Havelberg, Verden und Formigine, der italienischen Partnerstadt Saumurs, in Verden. Hier wurde im Bürgerpark gemeinsam ein Beachvolleyballfeld angelegt. Auch in diesem Jahr warten auf die Teilnehmer in Warwick wieder zwei interessante Wochen voller Aktivitäten.

„Das große Ziel ist es, Jugendlichen eine Auslandserfahrung zu bieten, die sonst nicht die Möglichkeit haben, an einem Austausch teilzunehmen“, so Bürgermeister Lutz Brockmann. Erfreulicherweise sei das Interesse am Camp stetig gewachsen. Das kann Odile Maiwald, bei der Stadt für die Städtepartnerschaften zuständig, nur bestätigen. „So schnell hatten wir noch nie so viele Teilnehmer.“

Miriam Wolters erfuhr aus der Zeitung von der Möglichkeit, sich zu bewerben, Niki Chantal Erhart bekam den Tipp von ihrer ehemaligen Französischlehrerin. „Ich möchte in Warwick vor allem meine Englischkenntnisse verbessern und neue Freundschaften schließen“, erzählt sie. Genau das ist es auch, was sich ihre Mitreisenden von dem Aufenthalt in Warwick versprechen.

Bürgermeister Lutz Brockmann wünschte allen „aufregende zwei Wochen“ und ermunterte die Jugendlichen, ihre Angst vor der fremden Sprache abzulegen. „Wer einfach loslegt mit dem Reden, wird mit der Zeit auch besser.“ Bei den vielen Aktivitäten, die während des zweiwöchigen Aufenthalts auf dem Programm stehen, ergeben sich mit Sicherheit Gelegenheiten, die fremde Sprache zu sprechen. So soll unter anderem gemeinsam ein großes Mosaik gestaltet und gemeinsam gekocht werden. Eine Besichtigung des Warwicker Schlosses ist ebenfalls geplant.

Verlaufen können sich die jungene Leute nicht: Um ihre Heimatstadt im Ausland zu repräsentieren, bekamen die fünf Reisenden als Geschenk je ein T-Shirt mit den Koordinaten Verdens.

ahk

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