Erstes Stadtteilfest am Maulhoop

Pilotprojekt kommt gut an

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Die Jugendlichen hatten am Maulhoop viel Spaß.

Verden - Am wurde am Maulhoop in Verden erstmals ein Stadtteilfest gefeiert. Zum Glück spielte auch das Wetter mit, so dass Jung und Alt sowie Familien mit und ohne Migrationshintergrund das Stadtteilfest gemeinsam im Freien genießen konnten.

Zwischen 14 und 17 Uhr hatte sich an diesem Tag der Bereich zwischen Oderplatz, Mainstraße und Neißestraße in eine bunte Spiel- und Erlebniswiese für die ganze Familie verwandelt. Mit dabei waren unter unter anderem ein Stelzenläufer, die Verdener Band Small Town Talk, der Doppeldeckerbus „Fridolin“ und – zur Freude der Kinder – die speziell ausgebildeten Hunde Ruvid und Pira-Lee mit Frauchen Maria Sallermann.

Das von den Organisatoren gemeinsam anvisierte Ziel, den Stadtteil mit Leben zu erfüllen und die darin lebenden Menschen zusammenzubringen, wurde jedenfalls auf Anhieb erreicht. Zahlreiche Besucher aus verschiedenen Nationen, verschiedenen Alters, mit und ohne Behinderung, Einheimische und Zugezogene mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen, feierten gemeinsam ein fröhliches Fest.

An dem Festprogramm waren als Kooperationspartner die Kirchengemeinde St. Johannis, SOS-Kinderdorf, Lebenshilfe Rotenburg-Verden, Fokus, Awo und Kindertagesstätte Neißestraße beteiligt. Für die jüngsten Besucher gab es viele Gelegenheiten zum Spielen, Ausprobieren und Basteln. Diese Angebote waren kostenfrei. Möglich machte dies eine Finanzspritze über 500 Euro von der Kreisbaugesellschaft Verden. Außerdem hatte die Vemag die Rechnung für 650 Grillwürste übernommen, die, ebenso wie Kaffee und Kuchen, für kleines Geld verkauft wurden.

Stadtteilfest am Maulhoop in Verden

Und auf dem Flohmarkt bot sich für die Bewohner des Stadtteils sogar die Gelegenheit, sich ein paar Euro hinzu zu verdienen.

„Das Stadtteilfest ist als Ort der Begegnung für alle gedacht“, erklärte Elke von Hollen, die die Begegnungsstätte „Haus am Oderplatz“ leitet. „Wir wollen besonders die Familien erreichen und natürlich auch den Austausch zwischen den verschiedenen Generationen und Kulturen anregen.“

Zusammen mit den genannten Akteuren im Stadtteil hatte von Hollen das Fest in jüngster Zeit vorbereitet und auf die Beine gestellt. Überhaupt habe sich das einst negative Image des Stadtteils sehr zum Positiven gewandelt. Der früher als Problemviertel bezeichnete Maulhoop habe gerade in den vergangenen Jahren erheblich an Attraktivität gewonnen, und natürlich profitierten auch die rund 500 dort lebenden Menschen von einem Mehr an Lebensqualität. Eine Eintagsfliege, so der Tenor der Verantwortlichen, soll das Stadtteilfest übrigens nicht bleiben. Also gut möglich, dass es mittelfristig eine gute Tradition am Maulhoop werden wird.

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