Erlös aus Charity Tombola: Lions Club Verden Kristina Regina spendet 2500 Euro

Hilfe für Opfer von Straftaten

Sabine Patzer-Janßen (v.r.), Bärbel Pache und Felicia Messerich vom Lions Club Verden Kristina Regina übergaben gestern an die Vertreter des Opferhilfebüros Verden Jürgen Schulz (v.l.), Sabine Reinicke, Annette Axtmann und Thomas Löding symbolisch für die 2500 Euro einen prall gefüllten Weihnachtssack.
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Sabine Patzer-Janßen (v.r.), Bärbel Pache und Felicia Messerich vom Lions Club Verden Kristina Regina übergaben gestern an die Vertreter des Opferhilfebüros Verden Jürgen Schulz (v.l.), Sabine Reinicke, Annette Axtmann und Thomas Löding symbolisch für die 2500 Euro einen prall gefüllten Weihnachtssack.

Verden - Die Charity Tombola des Lions Clubs Verden Kristina Regina auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr hat dem Regionalbüro Verden der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen 2500 Euro beschert. Das Geld, mit dem sie vielen Klienten helfen kann, nahm gestern Opferhilfebüro-Mitarbeiterin Annette Axtmann entgegen. Mit ihr freute sich der Regionalvorstand Verden, bestehend aus Sabine Reinicke, Direktorin des Achimer Amtsgerichts, Oberstaatsanwalt Thomas Löding und Jürgen Schulz, Kriminalhauptkommissar und Leiter der Rotenburger Außenstelle des „Weißen Rings“.

„Für uns ist es wichtig, Menschen in der Region zu unterstützen, in der wir leben und arbeiten“, sagte Felicia Messerich, Präsidentin des Lions Clubs Verden Kristina Regina. Die Weihnachtsmarktbesucher hätten nicht nur Lose gekauft, sondern oft auch Geld für die Aktion gespendet. An dem Stand der Lions-Club-Mitglieder gab es von der Verdener Bevölkerung gespendeten Weihnachtsschmuck und selbst hergestellte Marmeladen, Kekse und Handarbeiten zu gewinnen.

„Das ist für uns sehr viel Geld“, freute sich Reinicke. Sie informierte darüber, dass die Stiftung, die Anlaufstelle für Opfer von Straftaten ist, sich aus den Zinserträgen des Stiftungsvermögens, Geldauflagen aus Strafverfahren und Spenden finanziere. „Wir arbeiten schnell und unbürokratisch“, erklärte Löding. Viele Klienten seien daher überrascht, wenn sie ohne großen Aufwand Geld bekämen. „Bei uns müssen sie keine 50-seitigen Anträge ausfüllen“, berichtete Axtmann. Sie betonte aber auch, dass die Regionalbüros das Geld nicht aus dem Fenster werfen. Erst nachdem sie persönlich Kontakt mit den Klienten aufgenommen und ihnen Fragen gestellt habe, entscheide sie, ob sie einen Antrag genehmigt oder ablehnt. „Wir sind da sehr streng“, versicherte Löding.

Zu den Aufgaben der Opferhilfebüro-Mitarbeiter gehört es, Klienten zu Zeugenaussagen im Gericht, zu Ärzten, Anwälten oder zur Polizei zu begleiten, sie bei Anträgen zu unterstützen, bei Bedarf psychologische Beratung und Betreuung zu vermitteln und finanzielle Unterstützung zu gewährleisten. Letztens sei sie im Rahmen der Soforthilfe mit einer Frau, die nichts mehr hatte, außer das, was sie am Körper trug, Kleidung und Lebensmittel einkaufen gegangen, sagte Axtmann.

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachen gibt es seit dem Jahr 2001. Für jeden der elf Landgerichtsbezirke gibt es ein Opferhilfebüro. Kein anderes Bundesland hat eine solche Einrichtung.

as

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