Erlebnisreiche Tour der Wümme-Aller-Werkstätten / Elternkuratorium lädt ein

Lebende Mütze im Safaripark

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Hautnahes Tiererlebnis im Serengeti-Park: Nils Rosenthal mit seiner lebendigen Katta-Mütze.

Verden/Hodenhagen - Ein großes Abenteuer und viel Spaß erlebten 65 Beschäftigte der Wümme-Aller-Werkstätten in Dauelsen bei ihrem Ausflug in den Serengeti-Park Hodenhagen. Gemeinsam mit 25 Begleitern ging es auf Safari-Tour. Und auch ein gemeinsames Mittagessen und ein Bummel über die Vergnügungsmeile des Freizeitparks standen auf dem Programm.

Ermöglicht hatte den Ausflug der Erlös vom Kaffee- und Kuchenverkauf sowie von der Tombola beim Herbstmarkt des Elternkuratoriums im vergangenen September. „Da kam wieder eine stattliche Summe zusammen“, freut sich Vorstandsmitglied Renate Sassen, die mit Brigitte Breitlow für die Organisation des Ausflugs verantwortlich war. „Wir sind vor allem den vielen Spendern des Kaufmännischen Vereins Verden und anderen Firmen für die tollen Preise sehr dankbar.“ Nur auf diese Weise könne das Elternkuratorium den Angehörigen mit Behinderungen, die solche Freizeit-Events weder selbst organisieren noch finanzieren könnten, jedes Jahr ein gemeinschaftliches Highlight ermöglichen.

Es gibt viel vom Ausflug zu berichten. Zum Beispiel von Nils Rosenthals exklusiver „Fellmütze“: „Als wir auf der Bus-Tour Pause machen durften und alle ausgestiegen sind, hat sich der Katta einfach auf meinen Kopf gesetzt“, erzählt der junge Mann lachend. „Das war ganz schön warm.“ Ob er keine Angst hatte? „Nein, kein bisschen, strahlt Rosenthal. „Ich hab ja sogar schon mal auf einem Kamel gesessen, bei einem Urlaub mit meinen Eltern.“

Mehr Berührungsängste hatte Daniela Sassen: „Ich hatte ein bisschen Angst vor den Kattas. Die können ja auch beißen.“ Überhaupt mag sie lieber das heimische Getier: „Die Ziegen, die mochte ich anfassen.“

Auch Holger Hain ist immer noch begeistert: „Ich habe noch nie gesehen, dass Elefanten einfach so frei rumlaufen. Das war so super!“

Neelu Zabel zählt noch eine Menge mehr Tiere auf, die der Gruppe „in freier Wildbahn“ begegnet sind: „Weiße Tiger, Zebras, Giraffen, Lamas und der Vogel Strauß.“ Alle waren von diesem ganz besonderen Wildwechsel beeindruckt. Doch das war nicht das Einzige, was die Teilnehmer des Ausflugs begeistert hat: „Ich war im Riesenrad“, erzählt der junge Mann. „Da konnte man den ganzen Park von oben sehen.“ Die Frauen mochten dagegen lieber den gemütlichen Afrika-Express: „Da sind wir überall hingekommen und konnten auch alles sehen.“ Ein unfreiwilliger Zwischenhalt wurde zu einem kleinen Abenteuer. Da hatte entweder die Lok oder ihr Führer gestreikt. „Wir mussten zu Fuß zurücklaufen“, hieß es da aufgeregt, „mitten durch den Regen.“ „Ach was“, besänftigt Neelu, „das waren nur ein paar Tropfen!“

„Ganz großartig“ fand Renate Sassen den Service von der Ankunft ohne Warteschlangen bis zum Schluss. Alles sei bestens organisiert gewesen. „Die Fahrer der Safari-Busse hatten so viel Geduld mit uns, und auch mit den vielen Rollstühlen hat es super geklappt“, lobt sie. Annegret Dierks, ebenfalls Mitglied des Elternkuratoriums, stimmt zu: „Auch im Restaurant waren die Mitarbeiter so zuvorkommend und geduldig und sind auf alle Wünsche eingegangen, das hat uns so gefreut!“

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