Erfolg in Österreich

Feuerwehr Verden erlangt Leistungsabzeichen in Bronze

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Mit einem Feuerwehrabzeichen und diesem stimmungsvollen Erinnerungsfoto kam das Team der Feuerwehr Verden zurück: Michael Knoop, Tobias Fischer, Torben Voigt, Mirko Bremer, Tobias Jachmann, Steffen Wortmann, Sven Hilbig, Cedric Houben und Fritz Mankow (v. l.).

Verden - Beim oberösterreichischen Landesfeuerwehrwettbewerb ist die Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Verden am vergangenen Wochenende angetreten. Und das mit Erfolg. Die Verdener Brandschützer erkämpften sich das österreichische Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze.

Über 800 Kilometer Anfahrt nahmen die Kameraden der internationalen Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Verden am vergangenen Wochenende in Kauf, teilt Torben Voigt für die Freiwillige Feuerwehr Verden mit. In Mauerkirchen, im Bezirk Braunau am Inn nahmen sie am 55. Landesfeuerwehrwettbewerb des Bundeslandes Oberösterreich teil.

Verletzungsbedingt wurde keine komplette Gruppe gestellt

Wie alle Gruppen dort, musste auch das Team der Feuerwehr Verden, unter den Augen der Wertungsrichter, einen trockenen Löschangriff (ohne Wasser) sowie einen Staffellauf absolvieren. In beiden Disziplinen fließen sowohl Schnelligkeit, wie auch fehlerfreies Arbeiten in die Wertung ein. Die 380 Punkte, die die Gruppe trotz zehn Fehlerpunkten erreichen konnte reichten am Ende völlig aus, um das gesteckte Ziel, den Erwerb des Österreichischen Feuerwehrleistungsabzeichens im Bronze, zu erreichen.

Da das Team der Feuerwehr Verden, das aktuell aus Mitgliedern der Ortsfeuerwehren Hönisch-Hutbergen, Walle und Verden besteht, verletzungsbedingt keine komplette Gruppe stellen konnte, sprang Tobias Fischer von der Wettkampfgruppe der Ortsfeuerwehr Langwedel ein und unterstützte seine Verdener Kameraden.

Österreich ist eine Hochburg der Feuerwehrwettkämpfe

Der jährlich stattfindende Oberösterreichische Landeswettbewerb, bei dem die besten Gruppen dieses Bundeslandes in verschiedenen Kategorien ermittelt werden, gehört zahlenmäßig mit 15.000 Teilnehmern europaweit zu den größten Feuerwehrsportveranstaltungen seiner Art. In 1300 Wettbewerbs- und 300 Jugendgruppen traten die Brandschützer in diesem Jahr in Mauerkirchen an.

Österreich ist traditionell eine Hochburg in dieser Wettbewerbsdisziplin. Im Regelwerk werden die Vergleiche fast identisch mit den traditionellen internationalen Wettbewerben nach den Richtlinien des Weltfeuerwehrverbandes (CTIF) ausgetragen.

Neben den Verdener Feuerwehrmännern hatten noch fünf andere deutsche Teams eine Gehehmigung, zu dem Wettbewerb in Mauerkirchen anzutreten. Diese musste im Vorfeld beim Deutschen Feuerwehrverband beantragt werden, was auch das Vorweisen einer bestimmten Leistungsstärke der einzelnen Gruppen voraussetzte.

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