GaW entlässt Abiturienten / Johanna Dreyer mit Traumnote 1,0

Wundervoller Abschluss

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Abifeier im Gymnasium am Wall: Eine ganze Reihe Schülerinnen und Schüler wurde besonders ausgezeichnet.

Verden - Gestern war auch für 120 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Wall der letzte Schultag gekommen. Bei der feierlichen Entlassung gab es von Schulleiterin Petra Sehrt endlich das hart erarbeitete Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife. 16 Schülerinnen und Schüler konnten sich besonders freuen, hier stand im Zeugnis eine Eins vor dem Komma. Johanna Dreyer gelang es sogar, erstmals in der Geschichte des GaW, die Schulausbildung mit der Traumnote von 1,0 abzuschließen.

Der Abi-Chor stimmte die Gäste mit dem „BlockGAWster-Medley“ auf die Feierstunde ein. Nach der Begrüßung von Schulleiterin Petra Sehrt sprachen Landrat Peter Bohlmann und die Vorsitzende des Schulvereins, Annegret Troue-Hoops, einige Grußworte. Jeder Einzelne habe eine herausragende Leistung vollbracht, so Bohlmann. Das Abiturzeugnis werde sie alle ein Leben lang begleiten. „Bleiben sie zielorientiert, offen und aufgeschlossen, denken sie quer und haben sie mehr Träume, als die Realität zerstören kann“, wünschte der Landrat den Absolventen.

Musikalisch stimmten „GaW and the Gang“ mit „Watermelon Man“ auf die Abi-Rede ein, die Vanessa Gross und Louisa Kravanga hielten. „Was können wir jetzt eigentlich?“ fragten sie. „Wir können mit Metaphern und Alliterationen um uns werfen, sind gewappnet für jedes Integral, was man im Leben eben so braucht“, sagten sie augenzwinkernd. Doch man habe noch mehr gelernt, sei während der Schulzeit auch gereift und gewachsen. „Egal, wieviel Mist passiert ist, es war doch eine verdammt geile Zeit. Diese letzte Seite ist ein wundervoller Abschluss eines Kapitels, das unser Leben für immer prägen wird.“

Petra Sehrt erinnerte in ihrer Rede daran, wer alles an diesem Erfolg der Schüler beteiligt war, Eltern, Lehrer und Freunde. Das diesjährige Motto „Block GaWster“ sei prima, es zeuge von einer optimistischen Haltung und einem gesunden Maß an Selbstvertrauen. „Einzigartig ist jeder von uns. Die Kunst besteht darin, das Besondere in sich zu erkennen und zuzulassen“, so die Schulleiterin. Sie zog einen Vergleich mit Narziss aus Ovids „Metamorphosen“. Für Narziss war der selbstverliebte Blick in den Spiegel tödlich. „Ihm fehlte Humor und Selbstironie. Unsere Mitmenschen reagieren auf das, was von innen nach außen strahlt, ohne Rücksicht auf die äußere Hülle.“ Das Abitur sei sicher nicht irgendein Abschluss, aber auch kein Grund, überheblich zu sein. Die größte Leistung bestehe nicht darin, andere zu übertreffen, sondern sich selbst, so Sehrt. „Sie stehen an einer bedeutsamen Wegmarke ihrer Selbstbestimmung, sie selbst entscheiden, wohin sie sich entwickeln wollen.“

Bei einer Entlassungsfeier darf der Chor der Lehrkräfte nicht fehlen. Diesmal hatten sie den Udo Jürgens-Hit „Aber bitte mit Sahne“ umgedichtet. Unter großem Jubel besangen sie die Vorzüge und Schwächen ihrer Abiturienten.

Es folgte die Ausgabe der Abiturzeugnisse. Anschließend wurden eine ganze Reihe Schülerinnen und Schüler für besondere Leistungen oder ihr besonderes Engagement im Schulalltag ausgezeichnet. Zum Schluss gab der Abi Jahrgang 2015 traditionell den „Löffel“ an den nächsten Jahrgang ab.

ahk

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