Enge in der Fahrzeughalle: Andreas Mattfeldt (MdB) besucht THW in Verden

Viel Kreativität beim Parken

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Vom Sanierungsbedarf in Verden überzeugt: Michael Rolf, Ralph Dunger, Andreas Mattfeldt (Mitte), Matthias Sperling und Fabian Schaffhausen in der Fahrzeughalle des THW in Verden.

Verden - „Um die großen Fahrzeuge des THW bei dieser Enge in der Fahrzeughalle zu parken, muss man schon sehr kreativ sein.“ Diese Feststellung konnte der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt bei einem Besuch machen, den er den Katastrophenschützern in Verden abstattete. „Dieser Zustand ist den Helfern nicht mehr zuzumuten“, war das Fazit, das er wieder mit nach Berlin nahm.

Mattfeldt hat sich vor Ort über die räumliche Situation des Technischen Hilfswerks in Verden informiert, der am Clüversweg in einem ehemaligen Kasernengebäude aus dem Jahr 1935 untergebracht ist. Neben dem Verdener THW-Verantwortlichen Fabian Schaffhausen als Geschäftsführer und dem Ortsbeauftragten Michael Rolf waren auch der Landesbeauftragte des THW, Ralph Dunger, und der Fachgebietsleiter für Dienstliegenschaften der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), Matthias Sperling, beim Termin zugegen.

Bei der Ortsbesichtigung wurde deutlich, dass die derzeitige Situation sowohl im Dienstgebäude, aber besonders in der Fahrzeughalle nicht mehr tragbar ist. Die Raumknappheit wird besonders bei der Unterbringung der Umkleiden im Keller deutlich. Neben erheblichen Mängeln beim Brandschutz werden laut Mattfeldt auch die Unfallverhütungsvorschriften anscheinend sehr flexibel ausgelegt.

Mattfeldt, der sich in den vergangenen Jahren im Haushaltsausschuss bundesweit erfolgreich für eine Mittelaufstockung des THW eingesetzt hat, fordert nun, dass auch die Ortsgruppe in seinem Verdener Wahlkreis hiervon profitieren müsse.

„Dabei sollte sowohl in Richtung eines Neubaus wie auch ein Umbau mit erheblicher Sanierung des bestehenden Gebäudes in die Überlegungen einbezogen werden“, so Mattfeldt.

Der Landesbeauftragte Ralph Dunger sieht die Situation ähnlich und im weiteren Gesprächsverlauf wurde man schon sehr konkret. Gemeinsam wurde der Startschuss für einen Erkundungsauftrag an den Geschäftsführer Fabian Schaffhausen gegeben, der nun in den kommenden Wochen den Raumbedarf ermitteln soll und dann gemeinsam mit Matthias Sperling von der BIMA die Planung bis zum Abschluss verfeinern will. „Mein Wunsch wäre es“, so Mattfeldt abschließend, „wenn eine Realisierung in den kommenden zweieinhalb Jahren durchgeführt werden könnte.“

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