Endspurt auf den Ausbildungsplatz

400 Stellen im Landkreis Verden noch nicht besetzt

Drei junge Frauen stehen in Arbeitskleidung inmitten eines kleines Raumes voller Würste.
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Das Lebensmittelhandwerk bietet noch zahlreiche offene Ausbildungsplätze.

Landkreis – Das Schuljahr ist fast vorbei und die Sommerferien rücken näher. Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ist es das Ende der Schulzeit und der Start in ihre berufliche Zukunft. Mit einem Ausbildungsplatz in der Tasche lassen sich die letzten Sommerferien sicherlich am besten genießen. Christoph Tietje, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nienburg- Verden, rät daher allen jungen Berufswählern:

„Jetzt die Ausbildung klarmachen! Die Unternehmen sind noch immer auf der Suche nach neuen motivierten Nachwuchskräften.“

Landkreis Verden: Ausbildung klarmachen

Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich, dass auch im Bezirk der Arbeitsagentur Nienburg-Verden die Arbeitgeber motiviert sind, Ausbildungsverträge „klarzumachen“. Sie suchen noch Bewerber für mehr als 1000 Azubisstellen, berichtet die Agentur in einer Pressemitteilung.

Trotz des anhaltenden Pandemiegeschehens ist den Betrieben eines klar: Ohne den geeigneten Nachwuchs fehlt es am gewünschten Fahrtwind in die Zukunft. Auch wenn sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im vergangenen Jahr geändert habe, sei die Nachfrage groß. Praktika mussten verschoben oder abgesagt werden, Vorstellungsgespräche wurden zunehmend digital angeboten, und einige Betriebe hätten sogar ihr Angebot zurückziehen müssen, berichtet Pressesprecher Daniel Bestvater. Dennoch sei der Bedarf an Nachwuchskräften weiterhin auf hohem Niveau.

Potenzielle Nachwuchskräfte

Gleiches gelte auch für die potenziellen Nachwuchskräfte von morgen: Eine Ausbildung im August 2021 zu beginnen sei aktuell „hoch im Kurs“ bei Jugendlichen.

Um die Pläne der Schulabgänger in die Tat umzusetzen bieten die Beraterinnen und Berater von „Finde deinen Beruf“ in diesem Jahr kompetente Unterstützung an. Sei es bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf, die gemeinsame Entwicklung zusätzlicher beruflicher Alternativen oder die konkreten Adressen der ausbildenden Betriebe – die Experten von „Finde deinen Beruf“ unterstützen dabei.

Um beide Seiten zusammenzubringen bietet „Finde deinen Beruf“ in diesen Tagen und noch bis zum 25. Juni eine Telefonaktion an. Interessierte Jugendliche können sich kostenfrei über ihre Möglichkeiten und weitere individuelle Wege telefonisch beraten lassen. Wer also aus dem breit gefächerten Angebot an offenen Ausbildungsstellen noch seinen Favoriten auswählen möchte, kann dies gemeinsam mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern angehen.

Eigens dafür wurden Service-Rufnummern eingerichtet, unter denen die Ausbildungsexperten erreichbar sind: Im Landkreis Verden sind sie unter den Nummern 0800/ 55 837 51 oder 04231/ 809 333 zu erreichen.

Ausbildungsstellen von A bis Z:

„Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf die Gespräche mit Jugendlichen und die Planung einer erfolgreichen Zukunft. Nebenher gibt es wertvolle Tipps und genug Raum, um auf die Fragen und Wünsche der Schulabgänger einzugehen. „Liebe Ausbildungssuchende, nutzt Eure Chance, gemeinsam den Weg in das Berufsleben zu finden, und lasst Euch beraten!“ Mit diesem Appell richtet sich Christoph Tietje, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nienburg- Verden, an die Schulabgänger, die in diesem Jahr ihre Berufsausbildung beginnen möchten. Chancen, noch rechtzeitig zu Beginn des Lehrjahres eine Stelle zu finden, gibt es genug. Allein in der Region Verden seien 400 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt, meldet Pressesprecher Daniel Bestvater. Der „heiße Draht“ zur Ausbildungsstelle ist täglich stets von 10 bis 15 Uhr geschaltet. Von A wie Anlagenmechaniker/in bis Z wie Zerspanungsmechaniker/in seien auch im Landkreis Verden noch viele Azubi-Stellen offen. Hier ein paar Beispiele von Ausbildungsgängen, wo besonders viele Stellen unbesetzt sind: Spitzenreiter ist in der Liste der Arbeitsagentur der Handel, der noch 48 Azubis sucht, die Verkäufer/in werden wollen. Weitere Betriebe suchen 15 Bewerber, die Kaufleute für den Einzelhandel werden wollen, und elf für den Groß- und Außenhandel. Auch klassische Berufe sind gut vertreten. Gesucht werden zehn Kfz-Mechatroniker und sieben Mechatroniker für Kältetechnik.

Chancen im Lebensmittelhandwerk

Gute Chancen gibt es weiterhin im Lebensmittelhandwerk. Das Bäckerhandwerk sucht 25 Auszubildende, die Fachverkäufer/innen werden wollen, und das Fleischerhandwerk 8. Wer das Friseurhandwerk erlernen möchte, findet neun verschiedene Angebote, in der Pflege sind sieben offene Stellen zu finden. Traditionell großer bedarf herrcht in der Logistikbranche. Zu Fachkäften Lagerlogistik können 18 junge Leute Stellen finden, und 13, die Berufskraftfahrer werden möchten. Der Rohrleitungsbau sucht Nachwuchs in zwölf Stellen. Siebenmal bieten Zahnarztpraxen die Ausbildung zu zahnmedizinischen Fachangestellten, und sechsmal gibt es die Chance, Zerspanungsmechaniker zu werden.

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