Nabu will Regionalgeschäftsstelle im historischen Fachwerkhaus einrichten

Endlich ein Mieter für das Ackerbürgerhaus

Offizieller Start im Ackerbürgerhaus (v.l.): Jasmin Schroer (Stadt Verden), Arne von Brill (Nabu-Gruppe Verden), Holger Buschmann (Landesvorsitzender Nabu Niedersachsen), Leonie Jordan (Nabu RGS Mittel-Weser), Bernd Witthuhn (1. Vorsitzender Nabu-Kreisverband Verden) und Bürgermeister Lutz Brockmann.
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Offizieller Start im Ackerbürgerhaus (v.l.): Jasmin Schroer (Stadt Verden), Arne von Brill (Nabu-Gruppe Verden), Holger Buschmann (Landesvorsitzender Nabu Niedersachsen), Leonie Jordan (Nabu RGS Mittel-Weser), Bernd Witthuhn (1. Vorsitzender Nabu-Kreisverband Verden) und Bürgermeister Lutz Brockmann.

Verden – „Das ist eine Bereicherung für die Stadt.“ Jasmin Schroer, Beauftragte der Stadt Verden für Immobilien und Umweltschutz, ist begeistert. Seit fast einem Jahr stand das Ackerbürgerhaus leer, jetzt wurde endlich, nach langem Suchen und Warten, ein neuer Mieter für das historische Fachwerkhaus an der Strukturstraße 7 gefunden. Denn der Nabu Niedersachsen plant eine Regionalgeschäftsstelle namens Mittel-Weser im Gebäude einzurichten. Die soll bis Anfang August fertiggestellt werden und ist ab dann für die Landkreise Heidekreis, Verden, Nienburg und Diepholz zuständig.

Stellvertretend für den Verein wird Leonie Jordan vom Nabu Niedersachsen vor Ort als Ansprechpartnerin für interessierte Bürger zu erreichen sein. Ihre Hauptaufgabe wird darin bestehen, die Ehrenamtlichen aus den einzelnen Ortsguppen zu entlasten, insbesondere wenn es um administrative Angelegenheiten geht. „Ich freue mich schon total auf die anstehenden Aufgaben und auf das, was mich in Verden erwartet“, freute sich Jordan, kurz nach der offiziellen Schlüsselübergabe der Stadt an den Nabu vor dem Fachwerkhaus. „Es ist wirklich toll, dass wir Denkmal-, Kultur- und Naturschutz unter einem Dach vereinen können“, so Jordan weiter.

Stadtführungen und weitere Aktionen

„Mit dem Nabu haben wir einen wirklich tollen Mieter für das Ackerbürgerhaus. Man kann regelrecht sagen, dass wir uns gegenseitig gefunden haben“, ergänzte Jasmin Schroer. Nun könnten auch bald wieder Stadtführungen und weitere Aktionen im und rund um das traditionelle Haus stattfinden können. Auch die Ausstellungsflächen im Obergeschoss seien wieder nutzbar. „Wir haben die Hoffnung, dass insbesondere Fahrradtouristen, wenn das Ackerbürgerhaus geöffnet hat, vorbeischauen werden“, so Schroer abschließend.

Zuvor hatte Anja Göldner acht Jahre lang ein Handarbeitsgeschäft in dem Fachwerkhaus betrieben, bot sonntags auch mal Kaffee und Kuchen an. Zum 30. September 2019 habe sie ihr Geschäft geschlossen, „weil ich nach 13 Jahren in Handarbeit keine Lust mehr zu einem Geschäft habe“, lauteten damals Anja Göldners Worte.  lh

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