Bis Ende März Vergrämungsmaßnahmen im Allerpark / Antrag der SPD-Fraktion

Tierkadaver werden entfernt

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Teilweise waren die Gerätschaften auf dem Allerpark-Spielplatz unbenutzbar.

Verden - Die regelmäßige Reinigung der Spielgeräte und Wege im Allerpark, die Entfernung von Tierkadavern, die sofortige Vergrämung von Krähen und ihre dauerhafte Entfernung aus dem Allerpark sowie die Reduzierung der Population im gesamten Stadtgebiet fordert die SPD-Ratsfraktion in einem Antrag. Diesen verwies der Rat gestern Abend einstimmig in den Marktausschuss.

Die Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag der SPD-Fraktion betreffs der Krähenpopulation im Allerpark liegt bereits vor und wird im Marktausschuss am Donnerstag, 25. Juni, behandelt. Im Folgenden der entsprechende Text in Auszügen:

1. Der Mehrgenerationenspielplatz sowie weitere Saatkrähenbrutplätze im Stadtbereich Verden wurden gemeinsam (Stadt und Landkreis) vor Beginn der Brutzeit besichtigt. Diese gemeinsame Besichtigung von Brutplätzen erfolgt regelmäßig in jedem Jahr vor Beginn der Brutzeit, um eventuelle Maßnahmen zur Vergrämung festzulegen. Während dieser Besichtigung am 23. Februar 2015 hat der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde bereits einem sofortigen Beginn von Vergrämungsmaßnahmen in diesem Bereich zugestimmt.

Wegen der erschwerten Zugänglichkeit des Mehrgenerationenspielplatzes für große Fahrzeuge wurde ebenfalls zugestimmt, dass dort die Nester mittels Wasserdruck ausgespritzt werden konnten. Ansonsten erfolgt die Beseitigung von Nestern durch Anfahren durch die Drehleiter der Feuerwehr und Herausziehen der Nester, nachdem sich die Feuerwehr vergewissert hat, dass keine Gelege enthalten sind. Die Feuerwehr Verden war von Ende Februar bis Ende März mehrfach im Allerpark tätig und hat die Nester entfernt.

2. Sobald die Eiablage begonnen hat oder sich Jungvögel im Nest befinden, ist eine Vergrämung oder Nestentfernung aus Artenschutzgründen nicht mehr zulässig. Aus diesem Grunde wurden die Maßnahmen im Allerpark Ende März eingestellt, da aufgrund der Rückmeldung aus der Feuerwehr davon ausgegangen werden musste, dass Gelege vorhanden sind.

3. Es muss davon ausgegangen werden, dass es nicht im ersten Jahr gelingt, Saatkrähen dauerhaft von ihrem Brutplatz fernzuhalten. Es wird deshalb auch in den nächsten Jahren eine Vergrämung im Allerpark erforderlich werden. Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Vergrämung sind geeignete Brutplätze in der näheren Umgebung, die nicht gestört werden dürfen.

5.1. In der 20. Kalenderwoche wurde durch den Betriebshof eine Grundreinigung der durch Vogelkot verschmutzten Flächen und Ausstattungsgegenstände durchgeführt. Der Allerpark und der Mehrgenerationenspielplatz werden zukünftig unter dem Aspekt der Verschmutzung durch Krähen regelmäßig kontrolliert – eine Reinigung erfolgt bei Bedarf.

5.2. Die Reinigungskolonne des Betriebshofes hat die Anweisung, bei den Reinigungsgängen Tierkadaver zu entfernen.

5.3. Eine sofortige Vergrämung der Krähen und Entfernung der im Bau befindlichen Nester ist nicht möglich, da eine Genehmigung hierfür nicht erteilt ist und wird.

5.4. Der Landkreis Verden als Untere Naturschutzbehörde ist über die Situation im Allerpark und an anderen Stellen in der Stadt informiert.

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