Enagagiert und fleißig mitten in der Natur

Kiga-Gruppe der Lebenshilfe bringen den Waldkindergarten auf Vordermann

Beim Auffüllen der Sandfläche mit frischem Spielsand sind schon die Kleinsten mit großem Eifer dabei. Szenen und Vesperpause. - Foto: Niemann
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Beim Auffüllen der Sandfläche mit frischem Spielsand sind schon die Kleinsten mit großem Eifer dabei. Szenen und Vesperpause.

Verden - Es wurde kräftig in die Hände gespuckt: Eltern, Großeltern, Freunde, Erzieher und Kinder des Verdener Waldkindergartens haben bei einem generationenübergreifenden Arbeitseinsatz das unweit der Stadtwaldfarm gelegene Waldkindergartengelände frühlingsfrisch auf Vordermann gebracht.

Für die Kiga-Gruppe der Lebenshilfe ist der Winter endgültig vorbei. Beim Aktionstag rückten große und kleine Leute gemeinsam in den Stadtwald ausgerüstet mit Schubkarren, Schaufeln und Rechen an. Mit den Erzieherinnen Indra Siedschlag, Melanie Ibollt und Dörte Wahlers Beete, füllten sie die Hügel mit frisch Gehäckseltem auf und erledigten kleine Reparaturen. Die Väter bauten aus Naturmaterialien ein Tippi für die Kleinen.

Lang und auch manchmal kalt war die zurückliegende Jahreszeit. Dennoch waren die Kleinen viel draußen. Gruppenleiterin Indra Siedschlag überschlug schnell im Kopf die vergangene Zeit. Es seien nur wenige Tage gewesen, die sie mit den Kindern in der festen Unterkunft auf dem Gelände der Stadtwaldfarm oder im sogenannten „Sturmquartier“ in Eitze verbracht hätten.

Der Waldkindergarten gehört zur Lebenshilfe im Landkreis Verden, die das Gelände im Sommer 2013 von der Stadt übernommen und daraus ein ansprechendes Ambiente für den Kindergarten inmitten der Natur gestaltet hat. Zurzeit besuchen 15 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren den Waldkindergarten, wo sie vor allem den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur lernen würden, erzählen die Erzieherinnen.

So erleben die Kinder und ihre Betreuerinnen besonders intensiv die Veränderungen mit, die der erwachende Frühling mit sich bringt. Sie beobachten das Aufblühen der Natur oder hören, das immer lauter werdenden Zwitschern, da immer mehr Vögel aus südlichen Gefilden zurückkommen. Langeweile kommt dort nicht auf, „da die Natur von Natur aus so spannend ist“, so das Motto. 

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