Gemeinsames Konzert

Jugendblasorchester des GaW und Gospelchor Verden begeistern

Der Gospelchor Verden trug seine Songs mit Begeisterung und Hingabe vor. Das Jugendblasorchester des GaW nahm das Publikum auf eine Reise durch verschiedene Musicals mit. J Fotos: Haubrock-Kriedel
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Der Gospelchor Verden trug seine Songs mit Begeisterung und Hingabe vor. Das Jugendblasorchester des GaW nahm das Publikum auf eine Reise durch verschiedene Musicals mit.

Verden - Eine Brücke zwischen Musical und Gospel schlugen das Jugendblasorchester der Kreismusikschule und der Gospelchor Verden am Freitagabend bei einem gemeinsamen Konzert in der Aula des Gymnasiums am Wall. Die gelungene Mischung kam beim Publikum prima an. Von Beginn an wippten die Füße im Takt.

Den Anfang machte das Jugendblasorchester unter der Leitung von Andreas Brune mit einem Medley aus dem Abba-Musical „Mamma Mia“ und Auszügen aus „Les Misérables“. Die jungen Musiker waren mit viel Freude dabei und es machte Spaß, ihnen zuzuhören. Anschließend sorgte der von Gerd Voß geleitete Gospelchor dafür, dass die Stimmung weiter stieg. Die Sängerinnen und Sänger trugen die Gospelklassiker „Halleluja, you’re worthy to be praised“ und „Higher and Higher“ mit so viel Schwung und Begeisterung vor, dass die Zuhörer sofort mitgerissen wurden.

Als Hommage an den Gastchor spielte dann auch das Blasorchester Gospelsongs mit viel Gefühl. Großen Beifall und Jubel gab es für „Joshua fit the Battle of Jericho“, Leonard Cohens „Hallelujah“ und „Amen“.

Gospel ist ein Musikstil, der aus der Zeit der Sklaverei stammt. So entstanden auch die rhythmischen „Chain Songs“, die die aneinander geketteten Sklaven sangen, um im Gleichschritt zu marschieren. Mit „Ride on King Jesus“ und „We pray“ präsentierte der Gospelchor zwei dieser Songs. Authentisch wurde die Musik durch Kettenrasseln und Stampfen.

Das Jugendblasorchester des GaW nahm das Publikum auf eine Reise durch verschiedene Musicals mit.

Musicaltime mit Auszügen aus „Aladdin“ und „Cats“ war dann wieder nach der Pause mit dem Blasorchester angesagt. Dann hatte der Gospelchor einen größeren Block. Bei „Pray“ beeindruckte Solistin Martina Ewers Rex mit ihrer großartigen Stimme. Schön auch das gefühlvolle „You raise me up“ mit Querflötenbegleitung. „Agnus Dei“, „People get ready“ und „Ain’t no Rock“ waren weitere Stücke, die das Publikum mit begeistertem Applaus quittierte.

Voller Spielfreude zog das KMS-Blasorchester anschließend mit der „Anno-Suite“, ursprünglich Musik, die für ein Computerspiel komponiert wurde, noch einmal alle Register. Das Ende des Konzertes war auch der Höhepunkt. Hier musizierten Chor und Orchester gemeinsam. Obwohl nur wenig Zeit zum Proben blieb, klappte das hervorragend. Bei „Wade in the Water“ war auch das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Der Knaller zum Schluss kam mit „I will follow him“ aus dem Musical „Sister Act“. Mit diesem temperamentvoll interpretierten Song, der Gospel und Musical in sich vereint, rissen Chor und Orchester die Konzertbesucher noch einmal von den Sitzen. Das Publikum bedankte sich mit jubelndem Applaus für ein tolles Konzert.

ahk

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