„Karneval der Tiere“ begeistert im Gymasium am Wall / 250 Mitwirkende

Eine Bühne voller Musik

Flotte Rhythmen: die GaW-Bläserklasse entführte in die Welt der Tiersprache. - Fotos: Niemann

verden - Instrumente können sprechen, auch die Sprache der Tiere. Das lernten die Besucher beim traditionellen Sommerkonzert der Musikgruppen und Chöre des Gymnasiums am Wall. Das Motto, so Ruth Blühm in ihrer Begrüßung, sei aus der Idee entstanden, den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns für das Schulorchester zu bearbeiten und aufzuführen.

Auf dem umfangreichen Programm standen außerdem Stücke und Lieder aus vielen Genres der Musik, in denen ein bunter Reigen, vom rosaroten Panther über verschiedenste Vögel bis zum Spiderman, auf die Bühne gebracht wurde.

Die jungen Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 zeigten, dass sie nicht nur gut singen und Musik machen, sondern dass sie mit den Instrumenten sogar Löwen, Hühner, Elefanten & Co. imitieren können.

Die Lehrkräfte des Gymnasiums hatten unter Federführung von Ruth Blühm die Sommerkonzerte vorbereitet, wobei sich das Motto „Tiere“ als Glücksgriff erwiesen hat. Für insgesamt mehrere hunderte Besucher gerieten die zwei Konzerte zum kurzweiligen Vergnügen, bei denen die Stimmung ausgelassen und die Gäste rundum begeistert waren.

Die Aula war voll besetzt.

Rund 250 Mitwirkende, darunter die Bläser- und Chorklassen 5 und 6, die Percussion-AG, der Musikkurs 12 eA, dem aus Eltern, Lehrern, Schülern und Ehemaligen bestehenden Else-Chor, das Schulorchester, der Abichor, der Musikkurs sowie die Rhythmusgruppe der Bigband setzten die einzelnen musikalischen Themen perfekt um. Außerdem arrangierte die Percussion-AG unter Leitung von Uta Rabe ein Gedicht neu, mit dem sich schon Generationen von Schülern vielfach quälten: „Ottos Mops“ von Ernst Jandl. Die fantasievolle Form der Umsetzung und die von Andrik Helfen angefertigten Zeichnungen sorgten für große Heiterkeit beim Publikum.

Das musikalisch anspruchsvoll gestaltete Programm forderte viel Mut von einigen Schülern, die bei solistischen Einlagen ihr Können zeigten. Immer wieder klatschten und pfiffen die Zuhörer begeistert mit, der Lohn an die Nachwuchskünstler für ein perfekt und liebevoll organisiertes Programm. Denn ob Auszüge aus Musicals, Sambarhythmen oder karibischer Sound, ob traditionelle Weisen, moderne Popsongs, ob „Pink Panther“ oder „Ich wollt ich wär ein Huhn“, mit beiden Sommerkonzerten haben die Ausführenden unter Leitung der Musiklehrkräfte Uta-Beate Rabe, Ruth Blühm, Annette Bildhauer, Andreas Brune und Gert Alsleben beeindruckende Leistungen gezeigt und die Besucher rundum begeistert.

Nach rund zweistündiger Konzertdauer wurde die musikalische Wundertüte geschlossen und mit einem stimmigen Finale der Schlusspunkt unter ein tolles Konzert gesetzt, das zugleich eine Werbung für die musikalischen Aktivitäten am GaW war. - nie

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