vom 31. Juli bis 5. August

Verden International: Eine Bühne für junge Toptalente

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Freuen sich bei Verden International auf viele Besucher: Ulrike Kubelke und Dr. Werner Schade.

Verden - Verden wird in der Zeit von Dienstag, 31. Juli, bis Sonntag, 5. August, zum internationalen Treffpunkt. Vielfältigkeit wird auch in diesem Jahr beim Dressur- und Springfestival „Verden International“ großgeschrieben. Die drei Säulen heißen Sport, Zucht und Schau. Jeden Tag gibt es im Stadion spannenden Pferdesport mit internationalem Flair. Die Bandbreite reicht von Jungpferdeprüfungen bis hin zu Dressur- und Springprüfungen der internationalen Spitzenklasse.

„Im dritten Jahr nach dem Weggang der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde hat sich das Turnier sukzessive verändert und entwickelt“, so Dr. Werner Schade, Geschäftsführer des Hannoveraner Verbands und der pVerd-event GmbH. So stehe jetzt der Prüfungsbereich beim Springen und der Dressur stärker im Fokus. Im dritten Jahr in Folge sei im Stadion ein Sandboden ausgelegt. „Das wird sehr gut angenommen, das zeigen auch die Anmeldezahlen“, so Schade. Dieses kann auch Eventmanagerin Ulrike Kubelke nur bestätigen. In allen Bereichen, egal ob beim Springen oder der Dressur, freut sie sich über hohe Anmeldezahlen. Auch viele international bekannte Namen sind dabei. „Wir versuchen auch möglichst vielen jungen Reitern eine Startgenehmigung zu geben, der Jugend gehört die Zukunft. Das hat man jetzt auch in Aachen wieder gesehen“, so Kubelke.

„Die Bedingungen in Verden werden von den Reiten sehr geschätzt, andere Turniere haben weniger Nennungen“, weiß Schade. In den vergangenen Jahren habe man sehr daran gearbeitet, gute Voraussetzungen zu schaffen. Daher ist das Teilnehmerfeld international mit Teilnehmern zum Beispiel aus Russland, Griechenland, Polen Portugal, Schweden oder Spanien besetzt.

Dressurritte werden kommentiert

Es gibt es auch diesmal nur ein Dressurviereck. „Dadurch gibt es für die Zuschauer keine langen Pausen. Es bleibt von Dienstag bis Sonntag spannend“, so Kubelke. Auch im Springstadion gibt es an allen Tagen einen engen Zeitplan. Schade weist besonders darauf hin, dass die Dressurritte kommentiert werden. „Das macht es für die Zuschauer transparent, auch wenn man nicht über Fachkenntnisse verfügt.“

Bei der mittleren Tour des internationalen Springens wurde in diesem Jahr das Gewinngeld auf 25 000 Euro aufgestockt, somit können bei diesem Wettbewerb Weltmeisterpunkte errungen werden. „Das macht es attraktiver, hier an den Start zu gehen. Eine Entwicklung, die wir schrittweise weiter verfolgen wollen“, erklärt Schade.

„Es ist unser Ziel, dass das Turnier auch ohne die WM auf eigenen Beinen stehen kann. Wenn die WM 2020 wiederkommt, ist es das Sahnehäubchen oben drauf“, ergänzt Ulrike Kubelke.

„Zucht und Sport zusammenbringen“

„Wir haben drei Grundansprüche: Wir möchten eine Bühne für junge Toptalente – Pferde und Reiter – sein, qualitativ hochwertigen Sport zeigen und den Zugang zum Pferdesport schaffen“, erklärt Schade. Die Bandbreite vom Jungpferd bis zum Spitzensport mache dieses Turnier so abwechslungsreich. Besonders schön sei es, wenn junge Talente, die mit ihren jungen Pferden ihre Laufbahn in Verden begonnen haben, wieder zurückkehren. Als Beispiele nannte er Sandra Auffarth und Jan-Dirk Gießelmann.

Verden International bringt aber auch Zucht und Sport zusammen. Die Fohlenauktion ist zum dritten Mal in das Turnier eingebettet. „Das macht Sinn, weil potenzielle Käufer das Turnier besuchen. Die Auktion war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg“, berichtet Schade. In diesem Jahr werden Dressur- und Springfohlen erstmals getrennt angeboten.

Den Auftakt von Verden International bildet am 31. Juli die Herwart-von-der-Decken-Schau. 60 bis 70 Stuten werden an diesem Tag vorgestellt, darunter 20 Springstuten.

Der krönenden Abschluss von Verden International ist erneut der Show-Abend am Sonnabend, diesmal mit neuen internationalen Schaubildern. Rasant geht es bei „Jump and Drive“ zu – einer Staffel aus Reitern und Quadfahrern. Der Meister der Freiheitsdressur, Vicent Liberator, tritt mit seinen Schimmeln auf, Jannik Heiland sowie Viktor und Thomas Brüsewitz zeigen ihre Voltigiershow, um nur einige Beispiele zu nennen. Seinen Abschluss findet der Show-Abend traditionell mit einem großen Feuerwerk. Anschließend geht die Party auf dem Rennbahngelände mit Livemusik und Cocktailbar weiter. Der Eintritt ist frei. 

 ahk

www.verden-turnier.de

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